Bisher"hatMn bHMWWDMW^ vorgctragenT Daher^var' man nicht im Stande, ein systematisches GanzeZ^fzustellen; der Anfänger verlohr die Uebersicht, und es gehöEvkele Festigkeit dazu, bey so vielen^Ichwierigkeiten sich in die unübersehbar weitläufige Wissenschaft hineinzuarbeiten. Damit wi^ ich nicht -gesagt haben, daß in der reinen Chemie keine Versuche vorger tragen werden sollen, dies wäre ein unsinniger Gedanke; aber Sie Versuche sollen keinen andern Zwek als den chemischen haben,

- die Eigenschaften und Verhältnisse der Körper kennen zu lerr 'nen und ihre Gesetze z» entuEeln. Daher handelt die reine Chemie z. Br» vom Salpeter und dessen Erzeugung ; aber die ausführlichere Beschreibung der Saipetersiedereyei; gehört in die angervandte.Chemie." Zn der reinen Chemie wird von den Metallen und ihren^Eigenschaften gehandelt; die Gewinnung derselben im Großen^ die Ausscheidung derse/öen aus ihren Erk zen gehört aber in die angewandte Chemie. Man fieht leicht ein, daß eine reine Chemie in diesem Sinne bis jetzt noch nicht existirt,' eben so wenig als eine angewandte; Grens Grundriß'd.zr Chr/ mie und Lavoisiers vckrtrejÄches Handbuch nähern sich aöee einek reinen Chemie nach meinen Grundsätzen. Es haben'*zivat*schon mehrere Scheidekünstl.ö'r die Eintheilung in die rein? ünv^rnger wandte Chemie versucht, aber die Sache aus dem Unrechten Ger sichtspunkte betrachtet. So haben sie z. B. die Lehre v.on den Salzen aus der reinen Chemie verwiesen und in der Halurgie ^ausgestellt; die Lehre von den Gasartzen aus der Chemie verbannt ' UN der physischen Chemie vorgLtra^en. Das heißt aber die ^ie verstümmetzr und auf Einheit und Ordnung Verzicht >uis> .und das Studium derselben erschweren. Ich habe schon