erstreckt, vor seiner Mitte aber durch ein braunes Fleckchen unterbrochen wird; endlich ein Wisch in der Axillarzelle nahe ihrer Wurzel. Hellere Stellen finden sich überdies in der ersten, zweiten und dritten Hinterrandszelle und breiten sich daselbst bis zum Flügelrande aus; auch der Flügellappen zeigt in grösserer Ausdehnung einen glashellen Kern. Der vordere Ast der zweiten Längsader ist vollständig, die zweite Hinterrandszelle recht kurz gestielt.
Ich habe die Art leider nur nach einem Weibchen beschreiben können. Sie gehört, in Folge der schwertförmigen oberen Klappen der Legeröhre und der unentwickelten unteren Klappen derselben, offenbar in jene Gruppe der marmorirtflügeligen TijöwZa-Arten, zu welcher die europäischen Arten excisa Schm., scripta Meig. und nubeculo$a Meig. gebracht werden müssen. Alle diese Arten haben auch eine ähnliche Zeichnung des Thoraxrückens: sie besteht aus 4 breiten, braun gesäumten Striemen, die freilich bei einzelnen Exemplaren vom Grunde weniger deutlich abgehoben erscheinen, wie sie ja bei dem mir vorliegenden Stücke der oben beschriebenen Art fast völlig oblit- terirt sind. Die innern Säume der beiden Mittelstriemen sind bei den genannten Arten bald mehr, bald weniger genähert, dass sie fast in eine einzige dickere Linie zusammenfliessen (wie bei Tip. excisa ), oder dass sie sich doch an einzelnen Stellen berühren. Im ersten Falle erscheint der Thoraxrücken dreistriemig und die Mittelstrieme durch eine braune Längsstrieme getheilt. Dieser Fall ist auch bei Tip. mediovittata vorhanden, obgleich die Spuren der eigentlichen Striemen nur bei genauer Betrachtung wahrgenommen werden können. Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Striemen bei anderen Exemplaren dieser Species auch ganz deutlich Vorkommen; immer aber ist zu beachten, dass die beiden innern Saumlinien der Mittelstriemen der ganzen Länge nach ineinander fliessen und eine überall gleichbreite, braune Mittelstrieme bilden. Die Art hat viel Aehnlichkeit mit Tip. excisa Schm.; doch zeigt die