Unendlich Wesen in und mit und über mir und
rings um mich!
Dir möcht' ich mein von Dir so volles Herz entladen.
Viel tausend Zungen nennen Dich,
Doch meinen Sinn hat keine noch errathen.
Wo ist ein Ton sür meine Sehnsucht, meine Lust?
Sieh, ich versuche jeden Laut in meiner Brust:
Mein A, — mein E, — mein I, — mein 0, — mein II, —
Doch was ich ruf' und nenne bist nicht Du,
Der Alles ist!! — Der Laute Ausklang strömt zusammen,
Ich find' ihn, Deinen heil'gen, heil'gen, heil'geu Nahmen:
Nimm hin mein volles IEOUA!
Nimm's hin! ein Mensch bin ich, der menschlich spricht;
Mehr als die fünfe Hab' ich nicht.
Der Liebe Drang hat sie vermählet;
Wenn ihrer mehr der Seraph zählet,
Hat nicht auch der genug geliebt,
Der dankvoll, was er har, Dir gibt?