dem Erlös den Verkaufs von Eintrittskarten zu Vorträgen, aus Stiftungen und aus spe< ziellen Subventionen zusammen. Zu letzteren gehören die Subventionen der Stadt und die der Senckenborgischen Naturforcchcnden Gesellcchaftx bzw. Stiftungsadmlnistra- tion^ inix^NxaScxnzSz allerdings nach einer Reihe von Jahren eingestellt; doch soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Gesellschaft den Physikalischen Vereine "für des­sen Dauer, beziehungsweise so lange derselbe die Räumung nicht verziehen sollte, zu freier und ungehinderter Benutzung nachbezeichneto, in dem Gebäude des Naturhi­storischen Museums befindliche Lokalitäten" (Vereinbarung von 23* April 1342 zwi­schen beiden Gesellschaften). Die Subvention der Stadt in einer jährlichen Zuwendung von 1 ooo Gulden war am 17. Mai 1836 auf die Dauer von $ Jahren gewährt worden; und zwar unter folgenden Bedingungen:"Erstens sollte der Verein für ununterbrochene Be*< Setzung eines Lehrstuhles der Physik und Chemie du ch einen tüchtigen Lehrer sorgen, zweitens zu den von diesem Lehrer regelmässig zu haltenden Vorträgen den Schülern der ersten Klasse des Gymnasiums, der Musterschule und der übrigen öffentlichen Schulen, den freien Eingang verspätten, oder auch für diese Schüler besondere Vor­träge halten, und drittens auf Erfordern den städtischen Behörden mit Untersuchung?: Berichten und Gutacnten aus den Gebieten der Physik und Chemie unweigerlich und un­entgeltlich an Randen gehen". Der städtische Zuschuss - in wechselnder Höhe aller­dings - wurde bis zur Gegenwart gewährt, denn Teil 2 der vo stehenden Bedingungen wird auch heute noch erfüllt (abgesehen von einer kriegsbedingten Unterbrechung ab 19^2). Über die gutachterliche Tätigkeit des Vereins wird weiter unten noch zu re­den sein. Die Ausgaben setzen sich demgegenüber zusammen aus Lohn- und Gehaltszahl­ungen, allgemeinen Unkosten und Jahresbericht, Ausgaben für Materialbedürfnisse der Schülervorlesuugen, Anschaffungen für die Bibliothek und Zuschüssen für Institute.

In dir Rubrik "Vereinsnachrichten" wird schliesslich noch regelmässig über n±Hgz* iaiifBnw Sachgescnen^e/-^$pa?Bte, Bücher und Zeitschriften - berichtet. Hierunter fällt auch der Schriftenaustausch mit anderen wissenschaftlichen Gesellschaften, speziell mit dem Jahresbericht des Vereins. So heisst es bsplsw. in Jahresbericht 1^42/43! "Die bisher gehaltenen Journale, nämlich das Bulletin scientifique de Pe tersbourg, Wähler's und Liebig's Annalen der Chemie und Physik, Dingler's polytech­nisches Journal, Holger's Zeitschrift für Physik und Poggendrff's Annalen der PhysU und Chemie, wurden regelmässig fortgesetzt und ihre Zahl wurde noch durch folgende zwei Zeitschriften vermehrt, nämlich durch Erdmann's und Marchand's Journal für die praktische Chemie und durch Büchner' s Repertorium für die Pharmazie"; es folgen dii Titel der recht umfangreichen Büchermanschaffungen.

Für die sich rasch vergrössernde Bücher- und Zeitschriftensammlung wurde schon früh* zeitig eine besondere Vereinbarung getroffen; Unter dem Titel "Bibliothekenvereini­gung" wird hierüber in HnkxJahresbericht l839/4o wie fol t berichtet: "Die in dem vergangenen Jah e angeknüpften Beratungen über eine Ve.-'eJnigung der Bibliotheken de: Dr. Senckenbergischen Stiftung, der naturforschenden Gesellschaft und des physikali* sehen Vereins zu adenmm einer nedi^inisch-naturwic3en* ch^ftlichen Bibliothek kamen zum Abschluss, und der betreffende Vertrag wurde nach vornusgegangener Geneh­migung der Generalversammlung abgeschlossen. Zu dem gemeinschaftlichen Bibliotheka- riate wurden für den Verein die Herren Dr. Kriegk und Dr. Kloß erwählt"; es folgen