Mon Frere! <f

Mein letztes war vom 3 ten hujus.

Gestern habe die Antwort der Universitaet Gießen erhalten, wovon Copia hiebey gehet.

Herr von Neukirch, der vormals Secretanhus bey dem sei. Herrn Reichshofrath Bar$n v.Wucherer, war, wird, nächstens nach Wien ab- 3ra&#en. Er ist mein Mann nicht, und ich habe mit ihm nicht mögen meine Zeit verderben, daher ich s&ine Gesellschaft vermieden habe.

Unser Krieg mit dem Filio Camificis währt noch fort; im Rö­mer aber hat man jetzt mit denen Huldigungs-Anstalten so vieles zu schaffen, daß an nichts anderes gedacht wird. Er wird alle Molimina machen, die er nur machen kann; beyuns Physicis aber wenigstens nicht erhalten.

Herr Graf von Wartensleben wird von chagrinä über die fata adversa gantz mager.

Der gewesene Darmstädtische Superintendant, Dietz, hat Frauen von Ohlenschlager den Garten an der Windmühle äbgekauft, und wohnet jetzt darinnen.

In dem zweyten Band, 1 ten Stück der Berlinischen Allgemeinen Deutschen Bibliothek, ist der zweyte Band von Herrn Geh+R v. Mosers gesammelten moralischen und politischen Schriften eben nicht favo- räblement recensiret. Mon Frere sowohl als dem Herrn Autori wird es wohl bekannt seyn.

Ich bedauer hertzlich, daß aus demü geeehrten vom 30 ten April., welches eben jetzo erhalte, ersehen muß, daß Mon Frere sowohl uln3m als radium zerbrochen habe, und wünsche, daß die Cur, welche ohne Zweifel recht wohl eingerichtet ist, ferneren guten Erfolg haben möge. Mon Frere muß äbsoluAex* nicht mehr reiten, um nicht ferner unglücklich zu werden, auch in Auf- und Absteigen in der Bibliotheque und sonsten überall gute Achtung auf sich selb& haben.

Mit der praefation ad Instrumentum Fundationis .