Mon Frere!

Das geehrte vom 20ten habe gestern erhalfen, und mein letzes war vom 23 ten.

Es ist mir l^eb%, daß die Betrübte Folgen Mon Frere gefal'en haben; auch sie sollten nicht unangenehm seyn, weil sie

überzeugend geschrieben sind. Die Handelsleute haben die Materialien dazu hergegeben, und Br. Horst nur Kopf und Schwantz daran gesetzt.

Ich lege hier das saubere Decret in hphen j^on, bey, welches Senatus unter dem 23 ten hujus auf die Betrübte Folgen ertheilt hat.

Unser Kaiser selbst hat zu Krüssel, wegen Nachbarschafft der Iranzosen^^-i^^ /%^-y ^221 /

und wir, die wir näher sind, nehemen den le^tzteren. Das ist wohk- fürsichtig und wohlweis!

Ich vor mein i'heil stehe allzeit dem Unterdrückten, und den man unterdrücken will, bey, und halte es jetzo mit denen Randeis­letten, dAe dm?ch fabriques viele 1000. Menschen ernähren; gagegen die müßiggehenden Rentirer und Capitalisteh weder sich selbst noch andern etwas gutes gönnen, und aus Nied nicht leiden können,

daß ein anderer Augen im Kopf hat.

Herr von ^ und seine dulcinea sind nun abgereistt, mit

den übrigen Herren Liebhabern. Er hat sich verwundert, da er nur das Interesse und nicht das Capital erhalten hat von dem Heyrathsgüth. Madame aber wird% sich wundern, wenn sie bey Hof unter fernen alten Adelichen nicht wird erscheinen dürfen, wäe es eben zu Bayreuth ein­mal dem Herrn von Beltheim, mit seiner gemahlin, des hiesigen Herrn von^'i.^heim, vormals Lammor fortgerannten Tochter, ergienge.

Was Mon Frere Einfall betrifft, denen Bürgerlichen Collegiis oder dem Bürgerlichen Ausschuß die Mitaufsicht über das Institutum medicum zu geben; bin ich sehr wohl zufrieden, daß dieses solea vqtep geschehe, da ich bisher ohnehin civibus von allem Communication gethan, und% zu befrachten ist, Senatus mögte nach seiner eingebilde­ten grandanr als eine jurisdictionale ansehen, und den senbrem der