Brief 1
Mon*frere!
Auf die geährten vom 4 . & 10. Martii curr.habe nun zu antworten:
Wie heute von Dr.Heinbach vernehme, hat unser Bruder^it seiner Magd Verdruss gehabt, nachherlich auf's neue mit seiner Gichtkrankheit mehreres beschwert gefunden und nunmehr laboriert er an einem grossen Sghwären unter der rechten Achsel , hat auch an beiden Ballen der Füsse ein förmliche^Podegra , sein ganzes Blut taugt nicht, und das macht das liederliche Leben, wobei die Franzosen in dem ganzen Körper eine tiefe Einquartierung genommen haben, wie zu befurchten ist.
Den Karrischen Catalogien erwarte und dagegen werde bald im Stand sein den hiesigen v.d. Lahr'sehen zu schicken , der vielleicht nicht zu verachten sein wird.
Substitutus Fries soll fl.20000.- und auch wohl noch ein mehreres
verlassen haben, Er hat sich bei seinen Geschäften nicht vergessen.
Aue Caesar I Es ist gut, wenn man der guten Gerechtigkeit wegen einen
et gern hat. Vor die Erhandlung
zahle
Leibninitii scriptorum bin verbunden und alles dankbarlich.
Diese und andere Bücher müssen zu dem Transport nur wohl gepackt werden dass die Bände nicht zu Schanden gehen, als worum gebeten haben will^ ordres zu stellen.
Wenn der neue Kaiser von Russland einen guten Frieden zu Wege &xig bringt , will ich ihn über Alles loben, denn Menschen und Länder glück- lieh zu machen, ist mehr als mit Verwüstungen und vielem Bluttfergiessen etwas erobern.
Was haelt mon freres davon, dass Herr von Borie letzthin an die Herren Bethmann geschrieben von Silberlieferung an die kaiserliche Münze zu tun, da doch alles Einschmelzen verboten. in Jmperi^ licet faceri
quod atiis criminii< ?
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Von mon frere muss mir anitzo auerbitten. Anlage zeiget, dass Phycici aufs neue augmentum salarii begehren, so schon ogt ohne Effekt geschehen Jn diesem Aufsatz, den ich gemacht haben Collegia civica Billigkeit ge-