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so will ich, daß solcher, nach meinem in GOttes Händen ! stehenden Ableiben, in das von Hynspergische Begräbnis

-auf dem Kirchhof, vor dem Kreutz , neben meine seelige Mutter, weyland Frau Maria Katharina Steffan von Kronstett, gebohrne von Hynsperg, Stands-mäsig,

/Ccytc, *-= mir vor, welchergejtalt meine Beerdigung veranstaltet wer-

> »H^E^^^den soll, unter meiner Unterschrifft eine besondere Verord-

nung zu machen.

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^ Drittens soll dieser mein lezter Wille nicht eher, als vier

x-rAA^ ^/L^Wochen nach meinerBegräbnis eröffnet, und bey Einem Löbl.

Schöffen - Rath verlesen, indessen aber, und bis alles aus- einander gesetzet seyn wird, auf Kosten der Mafia und unter s Aufsicht meiner unten benannten Lxecurorum letwmemi, Haushaltung fortgesetzet werden.

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. viertens legire ich meinem GötzenJustmaKatharina, Meister Sauers, Burgers und Schuhmachers Tochter, Fünfzig Gulden.

fünftens legire ich der Amme Justina Katharina, weyl. Meister Ginch, Burgers und Schneiders hinterlaffe- nenWittib, welche ebenfalls mein Götze ist, Ein Hundert Gulden.

Mechstens legire ich meinen beyden Mägden, die zur Zeit meines Absterbens in meinen Diensten seyn werden, nemlich meiner Köchin Vier Hundert Gulden, und meiner Untermagd Ein Hundert Thaler. Und da ich

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. Webendens, dem seel. Herrn voctor Walther, weyl. venerandi Minifterii Seniori, in einem ehemals aufgesetzten Testament wegen vieler mir erzeigten Freundschafft,

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Justina Cathanna Steffan von Cronstett.

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