Albrecht, Btschoffen zu Brixm, Beschreibung de»
rer Betrügereyen und üblen Haushaltung bey seinen Hospitälern, samt neuer Einrichtung der Aufsicht über die- selbe a. IZ28- ex Mfc.
N os JlbevtuS) Del gratia &apö* ftolice fedis gratia Epifcopus Brixinenfis, univerfis Chrifti fide- übus, prefens fcripturrt intuend- bus, falucem in falvatore omnium* Qaoniam ea que ad fan&um ufam largidone funt deftinata fidelium, ad illum debent Sc non alium iuris racione converti eure nobis eße debet ut Joca quecunque noftre dyocefis pro pauperum infirno- rumque fuftentacione fundaca Sc erogadonibus dotata fidelium ex injun&o paftoralis officii debico ad ufum calium quantum nobis eft poflibile confervemus. Verum quiä Reciores Hofpitalium noßri temporis ficut experiencia manifefta nos doeuie j cura ipforum pojipoßta pauperes nedum quod dolentes re- ferimus, licet de jure adftri&i * Sc ex ipförum locorum fundacio* ne ac dotacione fpecialiter obliga* ti non colligunt Jeä inhumanitet eiieiunt $5* vepellmit , Proventus nditus lo -
coYum eomnckm intevdum in fuos in* tevdum in extranios ufus dampnabilitef cotivevwido . Cupientes igitur eos
quos ad obfervanciam Jurium privilegiorum Sc confuetudinum
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KT^ir Albrecht von Gottes, und des Apostolischen Stuhls Gnaden, Bischof zu Brixen, allen Gläubigen in Christo, welche gegenwärtige Schrift lesen, sty, in dem Heilande aller, Heil und Gnade. Weil alles, was durch Schenkung, den Gläubigen, zum heiligen Gebrauch, bestimmt ist, hierzu, nnd zu keinem andern, nach Recht und Billigkeit, ange- wendet werden muß; So erfordert unsere Vorsorge, daß die Derter, welche in unserm Kirchen- sprenge! zu der Armen und Unvermögenden Erhaltung gestiftet, und durch der Gläubigen Mild- thätigkeit begabt sind, nach unserer getreuen Hirtenpflicht, zu solchem Gebrauch, möglichst erhalten werden müssen. Alldiewei- len aber die Pfleger der 6ospüa- ler unserer Zeit, wie uns die offenbare Erfahrung lehret, mit Zurücksetzung ihrer Sorgfalt, darzu fie doch, dem Rechte, und der Stiftung auch Begabung dieser Herrer nach, besonders verbunden sind, die Arme» nicht zu taffen, sondern, wie wir, mitvie- R 2 len