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habt, -ienete vor Mannspersonen zum Spital. Allein von daher ist keine Sorge für die Bürger, und das Katharinen- Kloster, samt dem ebenfalls bey der Reformation zur Protestantischen Religion gezogenen, in denen Einkünften sehr verminderten Weisfrauenkloster, dienen nur zum Unterhalt einiger bedürftigen adelichen und unadelichen, welche ihre Lebenszeit alldorten hinbringen, und zu eben dem Ende hat
auch weiland Fraulein Justine Katharine StesM
j)l)N $fOttjiCtt / sowol als zu anderen milden Sa» chen Ihr ganzes Vermögen hingegeben, und weitere Am ordnung gethan. Auch ist hierbey nicht mit Stillschweigen
zu übergehen Herrn Johann Hartmann BkUkA /
ehemaligen Medidnas Do&oris und Phyfici Ordinär», auch einige Jahre, bis zu freywilliger Refignation, Schöffen und des Raths allhier, bey Löblicher Gesellschaft Frauenstein errichtete fürtrefliche Stiftung, bey welcher für Arme und die Verbesserung des üacdidnal-Wesens in etwas mit» gesorget ist.
§. iZ.
Meinem Herrn Oheim ist Vorbehalten geblieben, sein bisher beschriebenes, nicht etwa einigen, sondern allen insgesamt nützliches Werk zu veranstalten. Es ist wunderbar, daß bey dergleichen Fällen GOtt schon öfters einzelne Bürger erwecket hat, um dem gemeinen Wesen einen solchen Dienst zu erweisen, der Hernachmals weit über ihr Vermu- then auch öfters in das Grose einen Einfluß gehabt. Der mächtige Teutsche Orden selbst nähme, um nur ein Beyspiel zu geben, von einzelnen Bürgern aus Bremen undLÜbek, im Jahre 1190., und aus derselben Mildthätigkeit seinen Ursprung. In andern Ordens-Khroniken ist solches zwar
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