fahren / viele Dinge nicht gewust/ die man heut zu Ta« unterrichtet wird/ day rstailcnmeinen vrotetHonL-Verwanden bekam / sie müsten

dann noch gar jcjuni seytt.

2lllem/ worum ich eines oder andern Ignoranz cmHage/ beruhet darum' mmlich es ii( bckant / daß der Allerhöchste / zu der armen Menschen besten / und Ge' smwbeit^K'rauteruiw Wurtzel/ überall/ in der Menge, und umsonst ans der Erden wachsenlast/ zudem auch die daraus dettilürteWassbr/ gekochte Saffte/wie auch Lalt- rverge / Exn 5h, Pulver und dergleichen / zu ihrer Bereitung so grosse s pe fen nicht erfor­dern ; auch öte fi-? Materialien, amer einigen/ welche zu Zeiten im Preiß/ aufund absteigen/ heur zu Tag in sogrosemWerrh nicht sind. So brrtearchgünfttgzu erwe- gen/ ob den Christen gezi me, aufsolche Dinge/ .als Kräuter und W artzelo/ welche der AüerdochjLe Hey uns umsonst aus der Erde Wachsen last/ und um einen fpott Geld zu haben/einen so gramame« Wucher zu seßem

Wann ich nun/emcn oder andern/mir zwar unbekantenMedicum,welcher darzu ge- holffen/ einen Ignoran e a schelten fette/ da ich darvor hielte ein stlcherhahees vielleicht aus Unwlssenherr/ oder ignorantz gethan/ weiln er sich aufMcd.camenten zu machen vichsgeleget/ und dannendero von deren Preiß sich n:chr insormirtn können; so würde ich eine solchen vre! weniger mn thnn/oder injuriüen;üls man ich sagen würde/er habe sol­ches aus privar-Nutzen/oder vor düs Inrerclis dlp Herrn Apochecker/ hergegen Wider des Pubiici und so vieler taufend armen Leuten Interelle, als ein gewissenlosser Meciicus ge. than. Daß aber eines oder das andere wabrseye/und die jenige Meäici, wer sie auch gewesen/ die einen so unerhörten Preiß der Med-camenten etngegangen/dieses als ignp- ranten,cDci* gewissenlose Medid gekhan haben müssen/ solches werde auf großgünstigen Befehl zu de.nona. iren ntcfct ermangeln. Unfctt uhralte Vorfahren/ die siel. Herrn

PhyficifiWbitX/ nemlrch Z$tXX Dotter Uffenbach , DpFL ^Tetchardnnb^Clykt/ h§s*

ben zu anfang des x>cti$eirSecu/i tiefes negotium , einen ehrlichen und Christ- Lichen Tux betreffend / woh! untersuche/ und sich sdlchey als rechtschaffene jMedm laffen angelegen sein : Was aber die Urfach/ daß deren auffrichttge/ nnd po pudihoCdnstUche Vorschläge / den verlangten e &a nicht erreichet/und die Herrn Apotheckerdie Oberband rarione des haxLL &c. erhalten / daß ist GOtt bessatst. Ich hin persnadiret/ es hüben sich nach der Zeit / wie noch auf diese Stund Medici und andere gefunden / welche wieder ihr Gewissen/ und wieder das intereile so vieler tausenden ar­men Lenken diese Sache ohn lmtersuchk/und sie bleiben lass'» / wie sie solche gefunden/ der­gleichen noch auf diese Gtund geschickt/ da ichum dessen willen / weilen ich pro pubüco. & proximo, mich dieser Sachen/ als einen Christen gebühret/ angenommen/ in Specie von den meisten Hiesiger Herrn Aporhessern verfolget/gelästert/ und ^uoviL MO do yerkleinerr und verklaget werde.

Allein dieses aües chnaeachtkt/ hahe mkch niemahten dahin bereden können/daß ich wem Gewissen / zu meines Nechsten so grossem Schaden / mit ftillschweigen graviren sollen ; absokröerlrch/ da mir betteben mewemPHyficat0* Eyd/auch mein Bur­ger Eyd allhieraufgebürdet / da ß ich meines sechsten Schaden hindern/ desi ffnLTlutzett hergegen ausalle miß fördern solle. Zu folge dem/ ich öffentlich lind frey heraus sage / haß der hiesige Äpdthecker Iax seye ttnunchristLicher/(Fe<-

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