verstattetwerden/ deren Erfinder fie nicht sei,nd; ja es ist die qrösteUn» Wigkeit/ daß/ da die Medici Chimifc^c Medicamenten ju erfinden viel Mühe und Kosten angcwant/ die Apothecker den Nutzen davon ziehen sollen/ und zwar zu des Nechstcngröstem Schaden/ alldicwcilen solche mit einem so grausamen Wucher beleget find / der unter Christen nicht kan/noch sollgcdultetwerden.

Ja / da wir ohne dem / unter den heutigen römischen Medicamen­ten solche importante Sachen haben/ welche kein Medien? seinen Patienten mit gutem Gewissen geben kan / wann er deren Güthe nicht gäntz lich ver» ficherr ist/oder fic selber ciaboripet hat; / angesehen solcher Medicamen­ten elaborationesfOOfjrii: variiren JMI& PO» (tmm anderst/ als VON dem andern eiadorixet werden J mfonderhelt auch die Materialien, ostjtep-

griff/ ;u samt dem veränderten Lener/ wie ich solches bey meiner eigenen Medicamenten Llaboration stlbsten erfahren / mehrentheils hie Ursachen find/ dass«»solches Medicamem nicht allemahl von gleicher Güthe und Lraffren hervor kommt /) so ist ja absonderlich dem Medico zu seiner Patienten Wohlsarth und ZU seiner eigenen S-eno- mee, alles daran gelegen/ daß er dieses wisse und der Art und Güte stines Medkanicnts versichert seye/ ja solches gewiß wisse/ und nicht glauben inüsse.

DannwannderMedicu5eineArtzney ausderApothecke« verschreibet und diese keinen Effea chut / so inuß er ja ficherlich zweiffeln/ ob Pas Me- dicament, C'C'Cf fCtlt Judicium in cornoscendo morbo gefehlkt. WeilkN NUN ein solcher Zweiffel / eine gefährliche Sache ist/ welche zu des Pa­tienten verderben das meiste comribuiret, so ist ja m der Thai ein grostö daran gelegen/ daß der Medicu?der Güte seines Medicamenti versichert ftye/ und barannichtzweiflendörffe; welchesiasicherlich nichtseynkach es fty dann/düß der Medial? sein Medicament sechsten elaborirt halt; ange» sehen in der Mediein unter Glauben/ undWissen/ein groserUnterschied ist.

Weilen nundengeschworncri Städte Medici? auch in der Apothe­ker* Ordnung gebotten wird / dass sie das/ was zu des NechstmGe- . ndh«rcrjpriesslich ist mit Ileiss «rwegeu und anordneu chllen / U^o weiß ich bey dem heutigen 8tatu medico zu meiner Pat ienten Gesund* «t nichts sicherers/ und ersprießkichers / als wann ich das aus der heiothecken verschriebene Medicament, ohne Effea und Hülssfinde / Ich ApMeintge/ dessen Güte mix exattL brkantist/ zu Hülff nehme.

Es beruhet ,ain Warheit diesesgantze rle§oüuw, aufdesNech»

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