III* SalVolatileOleofo Ballamicurn.
O.Jüngkeru
hüö Malum hypo- chondriacum Vör emeKvNNck»
Es ist auch dieses 8al volatile oleosum Eine der besten und krässtigsten Arnney so jemahlen erfunden worden / und dienet in sonderßeit / alles sauere wesen; Es sey dieses noch IN prirnis viis , oder in
Mifia humoi'um circulantium ; UNd den Spiritibus b.r-sNö infcftum, D mvatiren/ ZU cerrigirai / 0dtk quovis modo ,jl! dcffern.
Dannenhero lhucEs I. treffliche Wür- ckung / wann sich in dem Magen eine sonderliche arth Säure enthält/ die gleich einem sauren hcffel den chyluminfo cirt/ daß daraus ein absonderliches scharffes dickes Blm Zcnerr'rt wird/welches viele übele accidentien , als den Scharbock ; allere Hand Verstspssung/ so wohl der vifte» rum, als der nerven nach sich ziehet / da dan alls diesem ferner andere schädliche beschwer» liche und gefährliche Zufälle zu folgen pflegen.
Dergleichen vornehmlich sind die Verstopfungen und übele Beschaffenheit der tterven / woraus Schlag- Flusse / Glieder - Schmerrzen / Lahmere. zu entstehen pflegen/ in diesen zube- fvrchken habenden stbwerenGebrechen/ dienet dieses Sal volatile olcofum vortrefflich praelervando so Wohl als curando.
Auch dienet diese Artzney li. In allerhand zufälligen kalten/ austrlichen Flüssen /von erstarreler lympha, woraus Bopfwehe/Zahnschmertzen / übelhören rc. entsprmgen.
Und wann lll. durch eine solche sonderliche arth säure/die lympha so übel difpo* nirt worden / daß Sie viele giandulas m»
fenterii & circumjacentium partium Verstopfst hätte/und vermittelst solcher verstopften panbien / dM Spiritibus nerveis ihtt
steye kailaxc ZU hemmen anfienge; und
düs sundamenturn mali hypochondriaci
wolte geleget werden; da wäre Zeit zu wehren/ undmüste manbelieben Meinen
Filulis Panchrcftis, stch dttsts Sal!« Voiatilis flWgbedienen.
fywxjt/ undwteeszuerkeu- neu/ Hab ich in meinem sicher rm/ sorgfältigen racäico- deutlich erkläret.
IV. Wann auch bey dem weiblichen (Befehlest die ciiculirendt Mafla humo- rum: durch eine sonderbare beygemischte Säure so übel dhpom'rt worden/ daßihre monatliche Veränderung ine stecken gerätsen / und vor der Feit ausblei- ben wolte; hat man sich auch nechst Gott auffdiefe Artzney zu verlassen;
v. Gleich wie mm dieses herrliche 8al
volatile olcofo Ballami cum in corrigcnda humorum circulantiiun mafla, Uflt> in fpeciein attenuanda lympha grüjfc WÜk-
ckung thut; und daraus viele entstehende Kranckheiten zu verhüten oder zu cumen
capahel ist; Sv thttt es auch confeqtien. rer grosse ^ülss/ in corrigendis Sc com fortandis fpiritibus nerveis ; UNd verhütet wÜ oben gedacht / die Schlagflüsse/ dieStenpen oderOonvuifloncs.und was dergleichen Zufälle / von Übel difponirten
Spiritibus nerveis UNd lympha neryea,
herrührend/mehr sind.
Die Dofis dieser Artzney ist verschiedentlich / nach dem Atter und Gtärckeder Personen ; und kanvon i o. biß zu so. Lo.Tropf- ftn gegeben werden/in allerhand h'quorihus, als da sind unter den aquis deftiiiatis das schwartz RirstHen-wasser/ rc. Oder so dieses und dergleichen nicht bey Händen wäre: kan der wein/Lanari Sccc. Scc. das vehiculum scyn > in den Kranckheiten des weiblichen Geschlechts/ kan Beyfnß/rNe- kissen/Balsam oderZittwer änig-wast fer diefenDienst verrichten rc. rc.
Das Loch 60. Kreutzer.
IV. Hu-