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ftn / durch ein gutes vomluv suche aus dem Mg zu raumen/ damit denen fernem nöthtgen ^leöicamenten keine ^)indernuK gemacht werde. Damr gewiß ist es/ daß/wo ein solches urngekehrres um verdauliche wesen / in dem Magen gelaffen wird ; die ganye Zeit der Rrarrckheit der Patient keine Ruh hat / noch auch einige Arynev an­schlagen kan.

Wann nun klcfts geschehen; Es habe gleich das Brech-MilkeloderVomirorimn ( unter welchen ich meine Panaceam Aurcam allen andern vorziehe ) wenig oder viel opcmek; ( dann wo es viel stndt operiret es vre!/ wo es wenig antrissc / rhnt es auch wenig / oder keinen eßed. ) So lasse man dem Pa­tienten darauff so bald eine Ader öjfirrn; und eine Grunde nach solchem Aderlas- sen / gebe man von dieser Bezoar~Tindur eine gute Dofm . und lasse einen guten Schweiß drausshallen/ so versichere/ daß man dardurch aller Gefahr vorbiegen wird/ wie dann ich unter vielen andern / mich sech­sten / vor wenig Jahren/ bey einer zufälligen Brust-Kranckhcit/ durch diese Methode, ehe ichwuste/wohm derauffemmal anfallende Frost zielen wolle / sobald der Gefahr ent­rissen, dann obschon dieselbe Kranckheit nach dem ihren curium abioivirtt/ geschähe es aber auff solche Art / daß mich nicht groß darüber zubeschweren hatte.

UI. Nachdem auch die Blakern und Röreln bep Rindern uud erwachsenen von einem sonderbaren / die humores icxari'rcndeM UNd coaguliienfcwil Gisst genctirf werden; so hat man an dieser Tindur fast allein Artzney genug/ sich vor solcher Plage zu pr^sei viren; oder wo Sie bereits hätte angesetzt/sicher zu curiren. Da mau den Kindern so gleich anfangs eheste recht heraus kommen/ des Tages ein oder andermal so viel Tropffen als das Alter lei­den mag/ in Bier/ oder worin man kan/ eingiebet; darbeyman zu beobachten/ daß wo die Blatern wohl heraus treiben / man die Natur allein würcken lasse / und weiter nichts mehr gebe/ sondernden curlum der Kranckheit allein mit mittelmässiger Wärm gubewft.

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Sötte man aber in acht nehmen / daß es' mit dem Trieb der Blatern etwas langsam hergehe / oder wo sie heraus waren / wieder zurück wollen/ muß man diese Tind-ur desto fieissiger geben.

IV. Bey gralllrcnden so wohl/ als an­dern Durchbrüchen und Rühren / ist auch diese Tmdin- das erste/ vornehmste und sicherste Mittel/ so daß diejenige / welche sich dieser so bald anfangs bey dem ersten Angriff bedienen / und erlich mal einen gu­ten Schweiß darauss halten / der Gefahr und Schmertzen bald entgehen können.

v. Auch finden diejenige/ welche öffcers mit dem Rochlauffgeplagct werden / an dieser iiudur sonderbare Hülff/ so wohl

praclcrvative als curativc. -

VI. Und was diese vortreffliche Artzney ferner prlLllüe dey übeler Befthaffcn- heie des Magens/ wann dieser mit Eckel/ Erbrechen/ Trucken/ Schlu­cken rc. angegriffen wird; oder wann al­lerhand (latar-cheninsonderheit kalte Flüsse/welche sich leicht auff dieBrust setzen/ plagen; Ja/ wann Schlag und Greck- fiü'ffezu befürchten; die lauffende Gicht quälet/das Frauenzimmer von Mmter- schmeryen/ oder dem so genanten Auff- steigen derselben /item mit verhalte­ner oder unordentlicher Monat Zeit ihc®mmodir$t sind. Auch die Rinder den Leib voller wurm haben/ und die klei- neRinder/ beyhartemZahnen/Sreu-- pen bekommen/rc. Don allen diesen herr­lichen EfFeden könten viele Experimenta' zeugen/ allein die Kürtze dieser Blätter will es nicht zu lassen; Zu dem sind bereits gantzc Bücher von andern davon geschrieben/ und jetzt berützrteEL de sattsam erwiesen worde.

Die voll? dieser Undur ist von einem Halben8crupc!,biß zu einem halben und gan- tzen Quint/ ja auch wol bey guten Naturen zu r.Quinten oder einem Eßlöffel voll/in ein oder auderm zu der Kranckheit dienlichem Wasser / dergleichen bey hitzigen Fiebern find

Cardobcnediden , Holunder B lu t ydtk

Rlapperrosen-wasser; In Mangel die­ser aber Bier oder gemeinwaffer/ und bky sonstLN hitzigen (-omplexioner>,Rlgp- per-Rosen Essrg oder dergleichen/rc. rc.

Das Loch;o. Kreutzer.

II. Lllem«