chen des Jl ?agetts / von Gavsr und Schleinr / eine Artzney weiche ihres gleiches nicht Sal volatile oleofo Balfamicum.
v. Beneöen diesen anitzo öenanten Artzneyen' findet sich auch in meinem Apolheckgen/ ein sonder, bares und warhafftes 8 a 1 volarile oieolo BalsamiLuni; eine vortreffliche Artzney/ alles siru- tct kalte t'chielttttge ttttVLLosuttche Wesen/ nicht nur tm Magen und Därmen/ sondern durch dle gantze Massa des Geblüts zu nrngiren ; dre Levens , oder Nerven - Getfrcr zu ftarcken / den trägen bamoribwüy czfveyccircuUtion befördern ; Salchergestalten bey Kmuenzun- mer / dle vnordenrllclie / oder Aar anßbletbende Monart?unden zu befördern und zu rtßituimi. rc. Sie wird genommen von r». bis ;o. ad so. Tropffrn in jedem dienlichen i>->uido.
Grah! - Saiy.
vl Ich habe auch bey meinen labortbus erfunden/ elnsoiistenunbekankesjondrrbareö STAHL» SALTI / von grossenRrafften; Es zertheller nicht nur vre Erhärtung des Panereatis oder Mützen/ und anderer Drüsen des i^cscnrcrU, sondern brtngr auch das übel vermischte Blut/ wann solches ZU dünne ist/ und einem Wasser worin Fletsch abgewaschen gleich stehet / zu ge» höriger conßßent $; wie dann unter andern damit rcüiruiret ein vornehmes Frauenzimmer/ welche viele Jahre/von solcher übelen Beschaffenheit Ihres Bluts schwehre Zufälle außgestavden/ indem S e bey solchem Ihrem übel a-'/ponmem wässerigem Geblüt zu Zeiten eine Menge Gewächse oder Moias, welche sich in der Mutter generiref/ mit Bangigkeit / Ohnmächten und cominuiriichen ausserordentlichen Hitz zur Welt brachte. Auch habe Ich damit in guten Stand gesetzt elo anderes Frauenzimmer/ die wegeu Ihres allzu dünnen Geblüts bereits etlrchrual ahnirtt hatte ; und mit der blsemortbagia Uteri offt und viel geplagrt ward. Die Dosts ist vonbis ro. Gran; in purem Brunnen-Wasser.
Panacea
vii. Weilen auch an einem sichern guten Vomirvrio oder Brech^Mitkel viel gelegen/ wann der Ma^ennrit schleimigem /gailhafftem/ unverdaulichem Wesen angefüllet ist / welches der schlechte oderverlohrne ^xperic mit Eckel/ oder Ubligkeit anzelget: So bereite ich darzu obgedachten Obrist Monckens so genantePanaceam Auream - < 5 fe opcrirt gelinder / und mit weniger Zwang/ als der Tartarus Emcticus offtznthunpfleget. Doch so/ daß wo siewas Übel djchonires im Ma. gen find / sie solches nicht liegen löst; Find sie aber nichts im Magen welches zum vom-ren a < P o- nirt ist / so verhält sie sich alsein gutes äblorbcns, ohne vomiren zu machen; vdercrperiret alleln unter fick. Die Dosts ist nach dem Alter/ von ?.i°.«. -i.auch ro.Gran; in Wein/ Bier/ Was.
ser oder dergleichen i'^ulao.
Prlulce Panclarelia:.
vm. Ferner finden sich in gedachtem meinem Apotheckgen sonderbare Pillen/ Pilulae Pan- chrefta: genarrt; weiche das sirure/ schleunrge/ fahrende wesen im Magen und Därmen / nicht nur eorrigirm/ sondern auch gelinde abführen : und denjenigen welche /wann sie langsam zu Skuh! gehen/ mit Blehungen / Bangigkeiten/ oder kurtzem Alhem gepiaget werden; vergnügliche Hüiffe leisten. Sie werden genommen/ Nachts bey Schlaffen gehen / oder nach Mitternacht so man erwacht/ und sich im Magen/ oder Leid nicht wohl find/ vonbis 5. oder 7. Stück: Man schläfft wohl und ruhig darauff biszu ihrer Operation, welche sich offt bis gegen Tag verweilet; auch wohl mit gutcm kK-ü gar nichts operiren/sondern sich ab/ocbcndo verhalten.
Dieses sind die sonderbare Efferts welche Ich von diesen meinen eigenhändig ela! orirken^cdica. Renten in der That / und mit Efffea rühmen kan; und sind deren Efteaus und Vires jn meinem gedruckten Hauß-Reise-und Feld - Apothecken mit mehreren Umstanden beschrieben. Man kan jede a pme oder welche man darunter zu seinem Zustand aispvnirr j 'dicirek / allein bekommen ; der Preiß von jeder dieser Eüenn'en oder T.väuren ist das Loth oder eine halbe Untze i. Gulden/
ausser der Bczoar Tinchu- wovon das Loth,o. Kreutzer zu stehen kombt; und von den Pillen kombt das Ouintgen/oder 6v. bis 80. Stück 60. Kreutzer. Und sind jederzeit key dem Furore oder den Setnigen ju bekommen in Franckfm.