von benot
ZN Do£t. Jungkens Phyfici.
Zu Franckftirt am Mayn
iauß- Meise- undWeld- !potheckgen
beftudlichkN MedicamenctnUtlfc derm UrsächrndaßSrdit«
ftlbigt eigenhändig -l-bvrilkt.
Achdem die Edle Artzueykoust,;m»Verberben so vieler arme« presthaffreoMeaschen- unter dle Stümpler geratzten, und je länger je mehr mißbraucht werden wri/sv daß auch wo! sonsten verständige Leute, durch solche Betrugrreyeusich vrrjnhren lassen. So tragt fich/was die Ursache/eines so hochschädlichen Versals inderxiccj.ci-, ftye/ worüber viele rechtschaffene LLc-lici sich bereits vor längsten geärgert; auch ivson- ^ , derheit Herr Docr. Brrrerkram davon wehemühtige Klagethräue» geschrieben Wil jemand dteMühe nehmen, da«§u.»dan^:nrerne»söschLdljchenunwesenszuuvtersocheo,der
wird finden/ daß das/ £Uf; Ignorant} Faulheit und Conniv vtz/ brrru, in den 8ecu! 8 üarbarir lebend« ^tc6icorum,V0Nder Me dient abgerissene p*rs Medtcw*. karmaceu icm, dieweikru die nach und nach zu einer fonderbahreu kr«S-Kon erwachsen, die gröste Ursach darz« üipp-tliriret hiche.
Dann nachdem unter der Hand solche Apothekker-oEciora sich hin und wieder fouverain gr» macht/ so ist solches zum grösten kr-juLtz der heutigen ^ und ju gröstem Schaden so vieler ar
me» Krancken geschehen; indem einige Apvchecker so infokm worden/ daß Sie auch den mc- tlscis selbst«/als den AutertbmunX> Erfindern der g.rnrzen ^ das eine Thetl nemlichx-L. tem l'iiaraiaccuticam.JU <l, fpuciren sich nicht scheuen,und ft lchergestalten din L4e«bcv5 wiederum gern ad fccula barbara rckgirtnttoUcn > damit Sie nicht/die in ihren OLcmen offtermchl« sich «trägem de schädliche Fehler/und schlecht c!ab»riirc^!camcnkeu mochten erkennen kernen.
Insonderheit da in verschiedenen grossen Städten, drc o#«« vbarmwAüc*, oder Apothecke» «unmehr so ansehnlich worden, und bey solcher Ansehnlichkeit/ mit einer solche» Menge fr derMsslger/ unn^thrgrerund unnützer Arrzneyen angefüller worden, daß man eines sonder- dahrru 0edi?i»öthlg hatte; die tüchtige darunter außzalefen: absonderlich was cfymiföc amv»~ menten detrlsst/ welche hin und wieder von erfahrnen durch Hälss der cbymie erfunden
worden, aber nach deren Todt zum gröstmSchaden allerarmen äkronck« in dieApothccken gerathea, indem Sie ln den selben,theils au ß Mange! oder UnwijftrrhertgehZriger Handgriff/ thelks auß Unachtsamkeit oder Eigemmtz/ossk so schlecht -r-boriretwerden, daß derjenige ^cdicn;, welcher solche ftl* der z« ciabotircn nicht erlernet/ mit denselben bey seinen P-nem« schlechte Ehre einiegek,vc»n an men Vntitnten aber ostr mtr grosser Gefahr fernes Lebens damit dienet; da dam nicht za »er* nmnderu, daßeinfolcher die^huld dem Uerssco nicht aber dem Apothecker/ oder seinen übel cond.*- nonirtfa Artzveyeo jvschreibck.Uottrdeffeo gibt solches die gröste Ursach daß sich ein so Übel bedienter Patient, nachdem/ zu seinem Verderben an Stümpler und Marckschrryer hänget.
Und darzn cuarr.buiret nicht ein geringes, absonderlich bey dem armen Mann/der/ eutwcderanß I^aorantz, coanrr cotz oder andern unchristlichen Absichten unser alten »il,aicornll»lt«mrre, und gf# * waAg