ftiffttn kan. Nach der gemeinen Art wird siebereitet von er» mm säuerlichen Spiritu tartari wie solcher von denl^borancen umwohlfeilenPreißverkaufftwird / einem Hicriac-Lpirim, und einem sauren corroiiven Spiritu vitrioli , diesenach ihrer Ordinarien Proportion zusammen gesetzte lngredicncien / belieben einer gewissen (Quantität Lampber LlPentz / formiretl eine saure Tinctur welche nicht weniger scharsfe hatals bey nah erngemeines Scheide-Wasser; daher kommt dann daß in gewissen Fallen diese Tinctur mehr Schaden als Vortheil bringen kan / gleich wie alle dergleichen con-ofiva.
Andere bereiten sie ohne sauer / und nehmen an statt des
Spiritus^/ einen Spiritum falis-armoniaci , das gibt alsdann
eine flüchtige Tinctur / welche abermalen nicht als in gewissen Zufällen zugebrauchen ist.
Einerechte/ auffrichtige Le^oar-PinÄur hergegen/muß nicht vonbeyden extremis bestehen/ sondern so beschaffen seyn/ daß sie sich zu allen Zufällen kan gebrauchen lassen. Dann wann sie sich zu allen Kranckheiten / Wieste von ihrem Erfinder dem stel.D. Micheln recommondiret wird / schicken soll/
MUß siesicherwedev pure acida, weder pure alcalicafcfln*
Weilen sie nun nach dieser Art nicht überall gefunden wird/und aber eine rechtschaffene Leroar-Dnüuranders nicht seyn fol; viele öfter darvor halten es seye die / welche zu Leipzig ekboriret wird/die allerbeste; und nach jetzt beschriebenen re- quifitis elaboritet / so muß man aber wissen/ daß noch viele Dinge zu verbessern stehen ; wie dann auch ich diese Tinctur anüzo weit anders eiaborire als sie insgemein / und biß daher vossandern ckboriretworden/ undversichere daß sie den jenr» gen Effea, welchen ich ihr zuschreibe / ohne Gefahr mit er» winschtem Succefs jederzeit prx (breit wird;
Ich bereite sie aus eben den jenigen ingredientiett woraus sie von allen andern insgemein gemacht wird / aber nach einer gantz andern Proportion / und Vermn fchung; auch kauffe ich darzu kernen adulcerirten sauren
Spiri-