zu Bologna benachrichtiget worden f wie die Fraulein nach der Zurückkunfft des Königs von Groß-BrktkNNkm Maria CajetanaAgnesi, einegcbohrneMayländerin, eine zu Landen, unser Hoff einige neue MinistresinLcmWand Srirtt'dliche Gelehrsamkeit und vollkommene Wisscnschafft abschicken werde. Man spricht auch, daß der Herr vorr sowohl der sremDen und gelehrten Sprachen , als auch der Blondei vonWiennach München, wowir ftikherdcrAb- Machematic, besitze, so hak selbige in Betrachtung so reise des Grassens von Aubigni keinen Minister gehabt, Zroffer,Verdiensten, diese Dame zur öffentlichen Lehrerin gehen werde.

Der Mathemakie auff der Universität erkläret, und zu Be- Hannover, denNovember. Der Courier, denr gier tu ng dieser Ehrenstelle nach Bologna beruffen. Diese manaus Holland mitderZeitungvonderAnkunfftderKön» Fräulein schriebe deswegen an Ihro Päbstl. Heiligkeit, um Jachten zu Helvoet-Siuys erwartete, war kaum bey Hoff sich beo höchst Dervlelben für Vre Ertheilung dieser Stelle zu angckommen, als Ihro Majestät, der König vonGroß- bedancken , und Dero Einwilligung hierzu auszubitlen: Brittannien, erklareten, daß höchst Dieselbe kunfftigerr Ihr» Pabstl. Heiligkeit antworteten Ihr auch unterm 2.6. Montag, alsden-. dieses, von hiernach Engelland zurück Sept. jüngsthin in gnädigsten Ausdruckungen : Wiees gehen würden. Dieser Erklärung zufolge müssen die Köm nicht nur eine Ehre für sie selbst, sondern noch viclmehrfür Pferde, die zurEseorte dienen sollen, biß auff die Gräntzeir die Universität ftye, daß sie in die Zahl ihrer Lehrer ein sol- nach den Orthen ihrer Bestimmung schon morgen abgefüh- chcs Fraulein aussgenommen, welchem denenjenigenWis- ret werden. Der Baron von Bibra, welcher hier eine senschafften, zu deren öffentlichen Unterweisung sie beruffen Commißion ab Seiten derHöffe von Würtzburg und Bam» worden , in gegenwärtigen Zeiten niemand ihres gleichen berg abgeleget, hatte Freytag Abends Abschieds-Gehöe habe, re. Diese Fräulein wird künfftigen Monat von hier beydemKonig, und reifete des andern Morgens nach be- nach Bologna abreiscn, umvondcmihranverkrauetenLehr- sagten Höffen zurück. Der König unterredet sichalleTaz Ambk Besitz zu nehmen. DieserTagenwurdewiderdieNeu- mit seinen Staats. Ministern und Generalen, wie Sie dann geworbene, so auff dem Weg von hier nach Pavia jüngst- auch gestern Morgens mit den letzter» eine ausserordentliche gemeldeter Massen sich empöret und durchgegangen, das Conserentz pflogen. Eben selbigen Tags greng auch der End - Urtheil gesprochen, Krafft welchem 10. der Schul- Herr von Seckendorffsehr vergnügt, nachdem derselbe die digsten ausgesnchet, und theiis auffgeknüpffet, theils er- Angelegenheiten des Anspachrschen Hauses zu besorgen ge­schossen, die überrge aber begnadiget worden. habt, von hier ab.

Coppenhagcn, den ; t. Ockober. Am Mittwoch Wien, den 4. Nov. Die hier abmarfchirke Löbl. belustigte sich der König mit der Parsorce - Jagd bey- Diemarische Cuiraßiers haben den Marsch über die grosse gersbsrg. Des folgenden Tags kehreken Ihro Majestät, Donau-Brücke nach denen in Ungarn in dem Trentschinec nebst Dero hohen Gefolge, über Lynbye nach dieser Haupt- Comitat angewiesene Quartiers angetretten, und die er- Stadtzurück, und speisctendesAbendsauffdem Resident;- sie Nacht-Station zu Leopoldau, und in dasigen benach- Schloß Christiansburg. Gestern war, wie gewöhnlich, barten Dorffschaffken gehalten. ^ Künfftigen Freytag wer- geheimes Conseil, Cour und Marschalls - Tafel. Heut den in der hiesigen Kayserl. Königi. Hoff-Academie dec Morgens ward die Leiche des neulich verstorbenen Kammer- Mahlerey, Bildhauerei) und Bau-Kunst , die von Ih- herrn und Stifft - Ambkmann,Herrn von der Lühe, mit rer Kayerl. Königi. Majestät in fernerer Aneiferung der einem Standes-mäßigen Trauer- Gepränge nach seiner Künsten allergnädigst auffgesetzte Prämia Abends zwischen! Ruhestätte in die St. Petri - Kirche gebracht. Die hohe s. und 6 . Uhr, mit aller Feyerlichkeit ausgetheilet werden» Leiche stunde einige Tage zur Parade. Auff dem Sarg war Nachdem noch in voriger Woche die Allerhöchste Kayserl» Das Hochadeltche Wappen, und darunter des seeligen Hrn. Reiolution in derHohenlohischenReligions-Skrei't-Sache Symbolum : Ncctemerej nectimide, neetumide; publlcirt worden, so wurde auch gleich darauff das höchst- wie auch folgende tteberschrifft zu sehen : Allhier ruhet der venerirliche Conclusum des Kayserl. Rerchö-Hoff-Raths entseelte Leichnam des weyland Hochwohlgebohrnen Herrn, denen intereßirten Partheyen cingehändigek. Am ;r» Herrn Adolph Andreas von der Lühe, aus dem Hauß pass, sind desKönigl. Ungarischen Herrn Hoff-Cantzlers, Schulcnberg/im Mecklenburgischen, Ihro König!. Maj. Grassens von Nadasii Ercellentz, «ach Preßburg abgerei« zuDännemarck und Norwegen rc. rc. Ritter des Daune- set, und, wie verlautet, solle Hochersagcer Herr Grass selb- brog-Ordens, auch HochbcstallterKammerherr, Stints- sten das Allerhöchste eigenhändige Schreiben unh Jnti- Ainbtmann überdas Stifft Seeland und Ambtmannüber mat wegen des zu haltenden Land-Tags von Ihro Kayserl. DasAmbt Rothschild, gebührenden 1 8 . Martii 1695., ge- König!. Majestät Ihro Exeellentz, dem Herrn Palatino, siorbendcruz.Oetvber 175»., seines Alters ss. Jahr und Graffen Johann Palst von Erdöd, zu überbringen be- 7. Monate. Ich habe einen guten Kampfs gekämpffet, fehliget gewesen seyn. Unterdessen haben verschiedene so­lch habe den Laust vollendet, ich habe Glauben gehalten, wohl aus Ober-als Nieder-Ungarn eingelauffene Brieffe hinfort ist mir beygeleget die Crone der Gerechtigkeit. gemeldet, daß sämtliche Herren Magnaten erscheinen wür- 2.. Tim. 4. v. 7. 8 . den, und die Anzahl deren übrigen Herren Depntirtekr

Pariß, den z.Nov. Man sagt, daß der Herr du zahlreich, mithin der gantze Land-Tag sehr ansehnlich und Fonr in einigen Wochen wieder abreisen werde, um neue volckreichseyu wird. Hierzu sollen die Anstalten nächstens

EMmißiyn^ in dem Rom. Reich zu verrichten, und daß vorgekrhret, und dWit lMvhldir Herren MnMten, als