pstrgrt zuNachts auf selmn Haupt zu tragen / der ist gewißlich ( nebst GOtt ) vor dem Schwindel / Kopff- Schmertzen / Melancholy , Anfechtung des Säilags versicheret/ undbesteyet/ dann allbereites Sacklein Ln solchen sckwaren Zufallen als e n helb glantzende Sonnen des menschlichen Haupts von mannigli- chen ist gehalten worden, das Säcklein kostet i.fl. Fünfftens/ laborieret er aus Wurtzen und Kräutern ein Effentz / und Rosoli / so Ln allen grausamen Schmertzen des Steins / Harnwinden/ Blut-undMateri,Hamm/ ein sehr ku streiche Hülff erzeiget / der Gebrauch ist folgendermaffen. Man nihmt ein Lesse!» voll von d.m gemachten Rosoli und von der Sssmtz/ und gibt e ner alren Perfohn ^f.Tropffm abends vor dem Schlaffengehen darvon ein, und solches eine Zeit, langcontinuieret, wer aber unter * f. Jahren darffnicht mehr als if. Tropffm darvon emmhmen/ die Thsßis von tisem Rosoli kostet i fl. die Cssentz aber das Loth 40. kr. Sechstens, rühmerersich auchindenen Brüchen/ 0- der Leibs-Schaden als ein Meister mit Wurtzen und Krautern künstlich zu Hüffen/ er M ein Pflaster, Bantasch-und Bruch- Balsam, der Gebrauch diserMwi- cin ist folgender. Man muß den Patienten von dem Bruch- Balsam 3. Abend nacheinander mit einem Leffeb voll warm einschmieren / den vierten Tag wird als­dann das zubereitete Pflaster, samt dem Band übergebunden/ und 3. Monath darmit continuieret/' wie oben schon gemeldet. Dibendens, laborieret er aus unterschidlichen Wurtzen und Krauteren ein sehr heylsarms Oel/ so im Hertz- Klopffm/ Magen,Krampst/ Grimm/ Mutter,Schmertzen/ und Gold-Ader folgendermaffen zu gebrauchen ist, was belangt das Hertz, Klopffen und Magen« Krampst wird nur das Hertz und Magen mit einem halben Lesse!» voll warm darmit geschmiert/ was die Mutter-Schmertzen/ Grinim/ samt derverstopfften Golo-A- der anbetriffr/ muß von gedachtem Oel Abends i v. biß 15. Tropffen in Thee/ oder warmen Wein eingenomm werden. Achtens, curieret er alle Gewächs/ Tbriesen/ und Mutter-Mahl durch seine bewehrte Krauter.Pflaster. Vor LebereFleck/ und wieste Mahler im Angesicht hat er ein Wasch-Tinctur solche zu vertreiben. Er füh­ret auch ein Quinmm für Hmer-Augen/Leichthorn/ und Wartzenzu vertreiben/ darmit muß man solche ettichmahl schmieren. Neuntens, weilen seine WiffenscheffL pur a ein rn Wurtzen u d Kräutern bchehet/als harerdempresthajsten Menschen, so an der Lunsen lepdet/kern natürlichen AuSwurffhsdund gemeiniglich hart hustet/ einen engen Äthem vecfpührt/und sich gar der Lungensucht zu fürchten hat/ ein Artz- ney aus vi! Blumen/ W - rtzen, und Krautern/ welches pur allein in einem Thes be­stehet nffmerm wollen. Der Gebrauch dists Thees ist affo, was man mit 4. Fin­geren halten kan/ mit einem Hülben Schoppen siedenden Wasser abgebrühet, und solchen ein w enig stehe n lassen, rmd mp Zucker, wie a n dere Tbeegetruncken.

" 'Bervleibe Dienstwilliger Johann Vor<e!, Operator/Laborant, Waldmann / und Feld/Artzt. dise Kunst, und Krauter,Artzney ist zu haben / wann der Zetel wi­der verlanget wird.