auch Spanische Seiffr, alles in billigen Preissen.

Auf der ZeU nebrn dem Gasthof znmRö­mischen Kaysec ist tm unreru Stock des Haus, fts, eine Stutze, Neben - Zimmer', so aüctt- füllszir üzm Laden zu grtrauchdn, item ge- ränmiiche Küch und Stück vom Kelter nebst Wetzrerem Behuf, zu veclehnen , und findet man daselbst, eine Slige hoch mehrere Rach- richr.

Zu verlohnen in der Stadt.

In der besten Laage der Schnurgaß ist ei­ne Wohnung von Etüden, r. dis Kammern, Keller, Pomp, Regen-Citern, Wafchkesselk.v. und Primr zu veriehnen, und kan stündlich defehen werden.

In der Fahrgaß ist in dem zweyten Stock, eine schöne Wohnung zu'veriehnen, bestehend m einer Slvbe, Kammern, Küch und Keller und anderen Bequemlichkeiten, allenfalls kön­nen auch Mobilien dazu gegeben werden.

In der Peters Kirch ist ein wohlgelegencr Weiberplatz zu veriehnen.

Auf dem groftn Kocnmarck ist im zweyren Stock eine Stube , Cammern Küch uiib tin Stück Keller zu veriehnen, und kan so­gleich bezogen werden.

Unter der Catharinenpfort stehet ein schroot- maßiger Keller von io. biß iz. Stück zu ver- uiiklhen, und ist sobalden zu beziehen.

Auf der Zell im Türcken-Schuß ist gleicher Erd der gantze umerstvck samt Keller, oder zwry Stiegen hoch ein anderes keqnemliches Logement zu veriehnen, das mehrere ist bey dem Visirer Weicker zu vernehmen.

PerjMden so allerlei) suchen.

Ein guter trocknee Keller vor z.> r rx. Stück Wein, wird zu lehnen gesucht.

Eine ehrliche Frau will ein Kind in die Kost nehmen und zräncken.

Eine Saugamme, eine gedohrne Fantzösin, die auch etwas Tcuksch spricht und gute Milch har. suchet ein Kmv zu uaacken.

Eine »ui guter und genügsamer Milch ver­sehene Saugamme , will ein Kmb ttan- ckeu.

Eine Dienftmagd Reformirter Religion die in der Köcherey erfahren , sucht Dienst.

Eine Person die seye Wittwe oder ledigen Standes Arvlestanrischer Religion welche das erforderliche- besitzet eine Haußhairerin abzugc- ben , kan wann sie anständig, in kurtzem unter guten Conditiones zu einer hiesigen Herr- schaffl emtretten.

Eine Wituve will eine Weibs-Person die ausgehet nehen, oder sonst jemand stilles zu sich in eine Stube nehmen.

Es wird ein Livree * Bedienter zu einer? auswärtigen Herrschcrfft gesucht, welcher or* thographke und sauber schreiben, auch fcisi- ren , und seines Wohlverhattens wegen gute Zeugnisse vorweissen kan ; solle er auch im Frantzösischen erfahren seyn, wäre desto ves- ftc, zu allenfaßtger seiner weiteren Beför­derung.

Ein gssetzterMensch Catholifcher Relrgkon der Raßiren und Frrsiren kan, mehr grdie- net und mit gute» Zeugnissen versehen ist, sucht Laguayen» Dienst.

Sachen die verlohren worden.

Den Samstag in der dritten Meßwoche ist von dem Liebfrauenberg bis an die Capucmer- Kirch, eine Brieftasche mit allerlei) Ccripm- ren verlohrer worden, wer sie gefunden und wiederbringt, bekommt ein Tranckgeld.

Ein klein schwartzgraues Hündgen, ein Manngen, mit krausen Ohren und einen wn-