liefet. Diese zweyle Ehe - Gemahlin starb den i ü. 173 &. Er wurde zweymahl zum
Rc&ore Magoifico Academ, cligiret , fl!« An Iw
»70L. und 1720. hat auch vor des Herrn Stavthaltrrs, Graf von Boineburg, Excel* lencL, d'e■ Ä-nno I70T. biß 1717, düs Pro-Re* itorac g-efubvet Unter feinem Rc&orar und Pio-Redorat, und da er Atleckor und Prot, kacuic. jaxid. gewesen, find sehr Viele Do&o- tatc und Difpucaciones gehalten worden. Ein Verzeichnis derer unter ihm gehaltenen vichir* rarionen findet, und liefet man in Herrn Just ^hnskvph £1 iorssch Manns , Erfordia litera- ra eonrinuau oder Fortsetzung des gelehrten Ersurths, rwcytr Fortsetzung Seft. i. p. i%$. feqq. Sein parrioeischer Geist und 6kav!rLk. wie a» j; sein biß in Todt unermudeter Fleiß und Fertigkeit in Llabviirung der A6ten und Verfassung der Urtheil und Rechts-Sprüche verdienet bey der Nach Welt einen grossen Nachruhm- Er brachte also fein Leben und hohes Alter auf 84. Jahr, 4. und einen hai- ,, ben Ms nach, und verwaltete 48. Jahr die
AÜcduram kaculrari« ^uridic«.
Em ander von Franckfurk am May».
Es hat der im vorigen Jahr verfforstene hochrrfahrne Herr voüor Gpech , zu Wißba- de», ein von ihm sogenanntes Bewartkum t»i. »erÄ/e erfunden, welches er seines grossen Nu- tzens halben gern allgemein machen wollen, durch seinen schleunigen Hintritt aber es zu hewerckstelligen gehindert worden. Nachdem nun dasselbe von Herrn D. Spethen etlichen guten Freunden eommmucirt worden , hat sich deren einer verbünden geachtet, des Herrn AurorK Willen gemäß, es hiemit jn publick. ken, mit dem wohlgemeinten Wunsch , daß dadurch vieler Nutzen gestifftet werden möge. Er selbst schreibt in einem Brieffvom »r. )ul. J 7i7‘ folgendes I „ Mit dem pulvere contra „ febres acutas & petech. hat es diese Bewandt » niß. Wenn w«r am ersten oder zweyten
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.. rag des Anfalls alle b oder 4 - Stunden ,> zur halben dracbma. in Thee oder bcUebp „ gem vcbiculs eingiebt, so treibet es einen « gelinden Schweiß ,, nwrauf sogleich dein ^ Krancken leichte wird, den andern Lag' „ spnhrt man keine Kranekheik mehr, und ist ,, alles weg. Aus Vorsorge aber, weil der n Eörper ttantpkabcl, lasse sie doch einige La«' >, ge inne bleiben , Morgends alexipfo* oder dieses Pulver, pr-elervando, alle Mot- gen und Abend , etwa 2. Lage sortsetzen r .» so sind sie wieder gesund, und dabenkeinen „ perisdum- morbi auszuhalten. Kommt man aberden dritten oder vierktenTagekst ». dazu, so will es solches nicht mehr thun, „ weil das miafma sich nicht mehr cx maua fang, in solcher kurtzen Zeit miss climwiren » lassen , und alsdann'muß die Kranckheit », ihren peeiodum haben ,. es geht aber doch » alles erträglicher, als von andernMedica, ,, menten, wann es des Lags z bis ymahl », gegeben wird > daß es vor andern dennoch „ einen grossen Vorzug hat. Es hak mir ». allezeit pr-eftanda prLÜ-irt p auch mehrere ,» Rlediciv welchen es überschicket, haben es * also grsukMM Vor 2 fahren gabeln hak- ,» bes Pfund davon emem^lajol vor sein Ko ,» giment, so bey Mayntz stunde , welcher » fchrisstlich und mündlich Mich des Effi-ft* v gleichfalls versichert hat. Mit Kramerey » und medicinischer Charlataocrie habe nie „ gerne mögen zu thun haben, weßwegen tr noch nichts davon drucken lassen; indessen' ^ halte vor billig und christlich , daß- es ufu,' „ univerfalisjMrÖ. Der Proccff selbst ist so!« geuvrr: Nehme r. Lheile Saiis Tartari, oder eines anderen guten Alcalr, mit 1. Lheil An~- timon, crudi, mische es zusammen , laß es wohl schmeltzen , so lang der Tiegel füglich hakten will, alsdann schlitte es aus, zerstoffe es warm, exrrabire mit Spiritn Vin. re&if die TineVur. Antim. Tartarifat. wenn solches geschehen , decanrire sie, und lauge Vas reL' duum Mit warmen Wasser so lang ans. bis alles Saltz fepariret. Das amimomalische