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Hr- M. Johann Philipp Deefrid/ bißheriger Pfarrer zu Mppmgen, zu der Pfarr Enabeurerh BlaubeyrerMioeces.

Hr. m. Johann Christoph Dorn, LcipendiarmL, zu der Pfarr Degenfeld/ Heyden-

her'mer-l)iEce§.

XV. Von alten und erwachsenen Versöhnen sepnd allhier gestorben.

Den r s.Jun. Johann Georg Bett/ Grenadier unter Hn. Hauptmann von Stock- hauftn/ ledigen StandS/ gest. an einem Schwind Fieber/ Z9.Jchr. sc. Johann Georg Schwab/ Burger und Weingartner/ gest. am hitzigen Fie­ber / 67. Jahr/ 2. Wonach.

22. Barbar«/ weyl. Johann Georg Müllers, gewesenen Burgers und Becken zu Göppingen nachgelassene Wrttid, gest. am hitzigen Fieber, 48. Jahr/ 2. Mo- nath. .

24. Johann Georg Müller/ Burger und Schneider / gest. m einer auszehrenden Krauckheit/ b.N.b. 6 z. Jahr.

24. Frau Maria Claudius weyland Herrn Ernst Fnderich Seippen, geweßten Fähndrichs unter dem Fürstl. Baaden-Durlachrfchen Regiment/ nachgelassene Wittib/ gest. an einer Verzehrung und Steckfluß, b. N.b. 60. Jahr/ 6.M0- nach. Kmder: i.Knablein, und 7. Mägdlein.

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Jnngemein.

Göppingen.

Von der anhoffenden Fertilität/ Überfluß und Fruchtbarkeit des gegenwärtigen Jahres in allerhand Obs> kan unter anderm zeugen/ ein- in dem allhiesigen Amts­und Marckt-Flecken Heilungen stehender Kirschenbaum , welcher zu Jedermanns Verwunderung nicht nur von dergleichen Gattung sehr viele emtzele, sondern auch von 3. 4.5. io. iz biß 1 s. Kirschen auf einem Stiel (also nicht auf vielen Stielen) traget. Alle Kirschen zwar/ die dergestalten auf einem Stiel stehen, seynd nicht von einerley Gleich - und Vollkommenheit, werden auch schwehrlich zu eimrley Ouajitat kommen/ od^r biß zu deren behörtger Reiste fottwachsen. Doch aber, wo nur von 4. * 2. und von 6. * 4. auch so ferner nach Proportion auf einem Gtt'el stehen verbleiben/ werden e§ ohngleich mehrerö als auf einen! andern - solcherley Früchten eintzeln tragenden Baume geben können. Woher es inzwischen komme, daß i) auf den harren und kalten Frühling dieser Baum just anheuer eine so viel­fältige Frucht von sich zeige? und ob 2.) durch Pftopffen auf andere Kirschen- Baume solche Gattung sich künffrig nicht fortpflantzen lassen werde ? oder ob 3.) der dißrährige in denen Bäumen steckende besondere Trieb einen solchen Sakum, gleichsam lemel pro semper gemacht habe? wollen Wir denen Natur - und Baum- Vcrstaudigen zu untersuchen überlassen/ vor uns hingegen nur noch diese- dem lieben Vatterland von Hertzen wünschende- und an sich ohnfehlbqhr ersprießliche Aumerckung machen , daß wie nach einiger 9 und darunter besonders des Herrn von Höchbergs Bericht in seinem ordentlichen Land-Leben, die Kirschen blühen und ansetzen5 also auch Wein und Rocken thue, wann diese wohl gerathen, seye es ein Vorbott, daß viel Korn und Wein zu hoffen seye.

Vor jetzo besitzet ein junger Wirth die obere Baad * Herberge zu Liebenzell, bey deme aufs neue alles Accomodcment , mit inn-und ausländischen Weinen, und sonst andern köstlichen viüuaik n in einem leydentlichen Preiß zu bekommen, und wird an aller Aufwartung nirgendwo etwas »---«F-ren.

Nachdeme der Handelsmann Amhemieth in Stuttgardt aller nächst bey der St-ffks-Krrch wohnhaffr, von guten Freunden zu zerschiedenen mahlen ersucht worden, ihnen einige Loose vyn denen Holländischen Lmcthw zu verschreiben/diese auch eklich mahlen ansehnliche Gewinste erhalten , und dadurch nicht nur andere ihr Glück gleichfalls zu versuchen / sondern auch ihne veranlaßt haben/ künstkighin nach dern noch darzu gekommenen Begehren der HHn. Haupt- Oiuüorttm bestän­dig die Colleft von denen renomirUften , und re&lefien Holländischen Lotterien zu hatten; Als wird ein solches demhierdurch bekannt gemacht/ und zugleich die Nachricht gegeben/ daß dermahlen Looßbey ihme zu haben, als von der»8ten Haagis 6r^/.wormnen von 8 5. fl. biß auf 7 fooo. ikiqlelchem von der 18tenUtrechtee von 5o.fi. biß auf 40000. fl. uud ron der i6ten Ravensteiner (Lotterie von 14. ff. biß i oooo, fl zu gewinnen / das mehrere ist aus denen Plant , welche bey ihme zu bekommen / zu ersehen, von der ersten kommt ein Loeß samt denen erfor­derlichen Unkosten k 65. fl. 20. kr von der andern k 34.fi und von der dritten k 9, fl. 10. kr. von der ersten Lotterie , welche aus 6. cujfen bestehet / skynd wurck- lich schon z. gezogen / die zweyte nimmt ihren Anfang den 29. August, und Die dritte den 2. August, dieses Jahrs, zu welchen beeden die kurtze Devtfm 14. Tag vor der Ziehung eingesandt, oder sonst mit andern ausgefüllt werden.

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