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»,nen z. Haupt-Religionen oder vielmehr „Secten, die in demRöm. Reich recip^ct „sind,und sich an denen mehresten ihrenAn- „ Hangern äussere, viel tiefer noch, als an- „dere eingesehen ; oder wenigstens viel „deutlicher und offenhertziger davon gr- „ schrieben hätten, als Johann Arnd, Hen- „rich Müller,Gottfr. Arnold re. welche in „ ihren theurenSchrifften das äussere Babbel in unseren Religionen , entweder aus „Unwissenheit, oder aus Menschen-Furcht „ nicht genugsam entdecket.Neben obigen recommenäiten Sie mir auch der Mad. Guion, des P* Peirets, des l.ucii,Hoburgs, Tuchtfelds, Tenhards und UltzenS mystische, imgleichen Gichtels und Eichlers Schrifften, wie auch die grosse Bcrlenbur- gische Biebel mit ihren vortrefflichen insonderheit mystischen Anmerckungen. Ich muß ihnen mein Herr bekennen, daß mir bey nahe alle diese Wegweiser Veßwegen verdächtig scheinen, weil sie meistens in dem Sepamifmo gelebet, oder noch leben, welchen ich mit Nichten gut heissen kan, wie sie solches aus beyliegenden Bedrucken ldl» dio.i.mit mehrerm ersehen werden.Jch verwundere mich auch sehr, daß der bey seinem Lachen so scharff heissende Democritus ihrem sonst ernhafften und sachrsinnigen Ge- müth einen solchen Eindruck gegeben, daß sie ihn, unter ihren Schrifftgelehrten oben ansetzen. Ich muß ihnen offenhertzig sa-
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