Wolle von dem Hals/ welcher gantz räu­dig ist/ abschehren/ und den Hals alle 3 . bis 4. Stund mit diesem warm ge» machten Oehl/ bis zur völligen Heilung/ schmieren und einem jeden Schaafein halb Loch davon in warmem Wein eingeben/ sodann die Schaaf-Ställe mit obigen As- pkrütischen Kuchen wohl beräucheren. Auf vorgeschriebene weise werden nicht nur die angesteckte Schaaf ohne Fehl völlig ge- heilet/ sondern auch die noch übrige unan- gesteckte vor aller Seuche verwahret wer­den.

Wann dieses Stein-Oehl nach der ckymie-Kunst auf einem Feuer geläutert wirb/ so erhaltet man ein eben so feines und flüchtiges Oehl / als der Terpentin Geist immer seyn mag/ welches herrlich dienet alle Arthen Gummi auszulössen umb den allerschönsten Fürniß zu verfertigen/ wie auch alle Farben in Gemähldten wohl zu zertheilen/ ehe man einen Fürniß darüber ziehet

Man hat hier nur einen kleinen Ent­wirrst von dem herrlichen Nutzen dieses Stern Oehls gegeben / umb die Herren Liebhabere anzuftischen/ durch Chyroifc&e

Hand-