eingeschittet/ ist ein herrliches Mittel wie­der die Darm-Gicht oder Gaü» Grim­men derer Pferde,

Denen Soldaten insgemein ist dieses Stein-Oeh! deswegen um so nöthiger und nützlicher/ als dasselbe alles Ungezieffer/ gleich dem sogenanten Queck.Silber/ von dem Menschen wegtreibt/ wann man da­von mit ein wenig Wein vermischt/ siedet/ und seinen Leib nur einmahl damit bestrei. chet. Gleichen Nutzen schafft dieses Oehl im Gratz an Menschen und Vieh/ ja auch an denen Hunden/ man bedienet sich dessen in solchem fall/ ohne Vermi­schung mit Wein; auch heilet es alle oss- fene Schäden an Hand und Füß/ so vom Verfrieren herrühren. In anstecken­den Kranckheiten des Vieyes/ leistet dieses Oehl sehr große Hülffe/ wann man das» selbe mit rothem Wein vermischet/ einem angesteckten Vieh/ gleich einem Tranck/ einschüttet/ nehmlich einem Ochsen oder Kuh zwey Loth in einem Schoppen ro­them Wein: Wann das angesteckte Rind- Vieh Driessen oder Gefchwühr hat/ wel­che äußerlich gesehen werden/ muß man de» schadhafften Ort alle drey oder vier Stun-

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