Oehl. Dieses ist zwar schon vor Alters in der Artzney-Kunst bckant gewesen/ maßen man desselben zu Verfertigung des Theriac gebrauchet; es ist aber sehr rahr/ und weilen es selten ohnverfälscht zu haben/ ist es auch sehr theuer: welches bann die Ursachen seynd / warum man bißher denjenigen vielfältigen Nutzen/ welcher daraus jedermänniglich hatte Zuwachsen können/ nicht gezogen oder genossen hat.
Dieses Stein-Oehl ist ein natürlicher Balsam vor frische Wunden / heilet alle alte Geschwühr/ fressenden Krebs/ Grätz/ Erb-Gründ/ Zitter-Mghl/ und alle andere Schaden und Keckheiten in der Haut / wann sie auch noch so alt und eingewurtzelt wären / so wohl an Menschen als Vieh. Die Herren Norand» Vatter und Sohn/ welche Pie Ober- Wund-Aertzte derer Invalides zu Paris seynd/ haben aus Befehl Ihro.Königlichen Hoheit des Hochseeligen Hertzogs von Orleans, geweßten Regenten von Franckreich/ unter der Obsicht des auch Hochseeligen Herrn Le Blanc, geweßten Königlichen Staats, und Kriegs-Raths/ ): ( L wel-