nndaufdie Wunden geleget, nimmt weg die Inflammation , bewahrt vor Faulung und andern Zufällen; wenn solche an die Schlaffe gestrichen wird, vertreibet sie die Dunckelheit und Hitze der Augen - IM das starcke Zittern des Hertzens und Gliedmassen, befördert den Appetit, macht gute Dauung des Magens / erhalt auch einen offenen Leib; sie ist sehr dienlich vor diejenige, die viel reiten und sonst reisen müssen, als durch welches ostmahls wegen grossen Fatiquen alles imLeibe verbrannt ist; ja sie dienet in allen Zufällen durch die genaue Verwand« schaff mit des Menschen Lebens-Geist; die Bedienung diestr bemeldetenlinÄnristMorgens undAbends vor alteLeuthe 6 o. Tropffen in Theeoder Fleisch-Brühe, oder wer es in Warmen nicht nehmen kan , der kan es in gelinden Brandwein oder Wein nehmen , junge Leuthe bedienen sich die Helffte, man kan sie auch ohngesehr kleinen Kindern und Säug- lingen gehen , wann sie Leib-Schmertzen, Gichter, Rödel oder Bladern bekommen, denen die noch säugen, z bis 4. Tropffen, so aber älter an Jahren sind 7., 10. bis 15. Tropffen nach aive- nanr der Jahren so jemand einen Zorn oder Schrecken gehabt hat, der nehme einevolo von bemelter Tin&ur ein, selbe verhindert, daß solches nicht indas Geblüth dringt, und durch den £ v. Stuhl - Gang fort gehet.
Bemeldtelm^w-ist sonst nirgends als inFranckfurt bey oben gedachtem JacobHofmann zu haben,es hat sich auch jedermann .vorzusehen, weil man in Erfahrung gebracht, daß hm- und wieder unter diesem FecepreineMnÄur verkaufft würde, deswegen man sie nirgendshin in Commiflion verleget hat , als bey obgedachtem JacobHofmann.