An wird zum Theil aus verschiedeneu grossen Städten gehört und in Zeitungen von wünderbahren euren dcß berühmten Adedici Herrn Joseph Hillmer gelesen haben, daß nicht allein über ein halb taustnd, welche stockblind waren, nnt - GOttes Gnad ihr voriges Gesicht durch ihn wiederum er­halten Haben, curirete Lieber , Schwere Noch, Schwind-Mw Was­sersucht , Venur-und Weiber-Kranckheiten, auch andere grosse euren,ft wegen Kürtze zu geschweige«, dergleichen viele Menschen an nächsten Orten, als Franckfurt, mit Augen gesehen und gehört haben. Man wül hindurch nicht ein Marckschreyerisch groß Gespräch oder Pralerey machen, ftndern es wird nur hiedurch aus Christlicher Liebe dem Nothleidenden seine Ankunft pubiidret. Wer sich also seiner Cur hier anvcrtrauen will, der beliebe sich nur bald ( zumahlen die Arme) denen er sich umsonst zu hel­fen oifcr>ret,bey ihm anzmnelden; es soll auch kein Blinder keinen Heller zahlen , bis er sehen thut; wer in anderen Anliegenheiten seinen Zustand nicht weiß, der Darf nur den Urin überschicken , oder die Umstand erzeh- len , ft wird er gleich und gantz aufrichtig ftgen, wie, auf was Weiß, wann i und ob zu helfen ist, er wird auch keine unnöthige Kosten ma­chen , und nichts über sich nehmen, wo er nicht helfen kan, dessentwegen scheue sich nur niernand, seinen Zustand, worinn er auch immer bestehen mag, ihm anzuvertraueu, er wird sich in allenStucken recommentliren und sich als ein Christlicher auftichtiger und grosser ^lcckcus finden lassen.

p. 8 . Weilen sich auch öfters zu Pferdt und auf Bühnen verschie­dene vor ihn ausgegeben und seiner Cumt berühmt, auch so gar sich sei­nen Namen beygeleget, also dienethier zur Nachricht,daß er Zeit-Lebens nicht ausstehet, uttd mit solchen Leuten niemahlen eine Bekantschaft häl- tet. NächsikünftigesIahr als 1747. im Ianuario und Februario wird er allezeit in Franckfurt in der Fahrgasse im schwachen Adler anzutreffen sivn, dahier aber wird er sich nur 14. Tag aufhalten und logam