Wasser sich leicht auflösen laßt. Kraft der klinischen Theilen nun ist er vermögend das dicke schleimichte Geblüt und übrige zahekiumore, zu verdüuern lind aufzulöfen, folglich die darvou abhaugendc Verstopfungen zu heben. dieSchei- düngen zu befördern, und dem Geblüt einen freyeuUmlauff zu procuriren: Kraft der Wichten und mucilsZinöftn Tbeiken aber dienet er, die scharfen salzichteu Theile des Geblüts zu in- volviren, unddieseren die natürliche temperirte und balsamischefZlralitXt wiedrum herzustcllen, folglich die durch jene irrititte oder sonsten allzrr- starck ausgespannte nervcrle und memdranose Theilezn relaxi'ren und in die bchörige^äion zu stellen. Aus diesen generalen Frmcipiis lastet sich nun schlieffen, in was für fpecialcii Krankheiten derMilch-Zuckcr mitNutzen zu applicite seyemcmlich inAirsetzung derLungensucht, Engbrüstigkeit, llypoctlonärie, Abnchmen derKin- dern, hinterhaltener, oder mit Schmerzen sich einsindendcr monatlr cherReinignng desFrau- enzimers,Catarrhert,Gichtern,fliessendcnHaupt- schaden; sonderbar aber findet man von dessen trestlichen Würkungen m der Gliedersucht und kocjgZr» wunderbare Proben in I.ucl. IraÄat, den erdavon Nnno 1700. zu Venedig hcrausgegebcn. Es istauch deffcnGebrauch um so viel mehr zu recommenäireu, weilen erden Leib allzeit offen haltet, und denverstopften 5. v. Stuhlgang befördert; ferner hat er das Prärogativ twr vielen andern iVleckcamenteu, daß er von allerhand Personen, wasAlters oder Temperaments sie immer sind, wie auch zu allerZeit
und