wohl als auch Hambnrgischcn den Handel nach Ein andersaus dem Haag/den i j. April.

Petersburg führenden Trafiguanten zugcseubet Es ist vor einigen Tagen allhier die neue Acte worben scyen, daß, weil die.Kayserin zur Erken- «egen Einsezlmg Per Regierung in .der Provinz Pimng des Commercii zur See nach alten Orten Geldern rmd Per Grafschaft Zutphen in öffentli» Maussezlich erforderlich zu seyn erachtet, zu or- chen DWck herausgekommen, selbige .gründet sich doiiniren, daß ausser den jährlich gewöhnlichen r. auf die von 1674., wiewohl mit einer viel gröste- .Ka yserl. Fregatten noch ein.dergleichen Fahrzeug rer Gewalt and Ansehen für einen §rb - Statt« -direkte nach der Trave abfeegeln, und der Beginn Halter, welcher nemlich durch sothane Acte bevoll- hiermit bey der ersten favorablen Fahrt über die -inachtiget ist, alte Obrigkeitliche Personen in de« Ost-See gemacht werden .sötte» wannenhero.dan» .Städten und aste Civil - Bediente der Provinz zu Pie Iiitercffeiit.il hiermit anerinnert würden, ih- ernennen , dergestalt daß, so bald eine solche Per- Le dahinwärts zu transportirenden Effecte» bey Lori mit Tobt abgehet, .muß man den Prinz Statt- srüher Zeit bey der Hand zu schaffen. Halter davon benachrichtigen, welcher dann be-

Bcrlin, denZ. April. vollmächtiget ist die Stelle des Verstorbenen wie-

Aus Genthin vernimmt man, daß allda im ver- Per zu ersezen nach seinem eigenen Gutdüncken «icheneu Monat ein Kind männlichen Geschlechts und Wohlgefallen, .nur ist baden eine kleine Aus-

rvhne Armesey gebohrenworden, dessen Han.de.nur gerade aus den Achseln hervorragten.

Einanders ausLonvon, den 9. April.

Vorgestern wurde im Oberhauß der Vorschlag um den verbesserten Kalender einzuführcn zumdrit- tenmahl verlesen,, und hic-raufderselbedem ttnter- ihauß zur Approbation üb.erfchicket, in Ansehung dieses zu veränderten Kalenders werden wir dem­nach mit andern Europäischen Nationen gleiche Tage zehlen, so bald nur der Herr Graf von Ma- rlesfield im Parlement erscheinen wird. Man sagt, daßdcrHerr Bischofhiesiger S 1 adt.als.Lehr- meister der Prinzen des verstorbenen Prinzen Wal- W werde .ernennet werden. Man setzt hinzu, daß man denen beyden ältesten Prinzen das Apar­tment der letzt verstorbenen Königen ihrer Frauen Groß-Mutter -im Pallast von St. James .kinräumen werde. Vor -einigen Tagen sind über 98°°°. Pfund roher Seide mit einem Schis von Smirna und S. Kaudronä hier angelanget.

Bonn, denn 11. April.

Am Charsreykage hatten wir vor unser» Tho­ren eine curiose und seltene Begebenheit. Es war des Morgens um 9. Uhr, .als einHirsch durch den Rhein schwamm, und sich vor dem Stadt- Thore einstellte. .Die Schüdwache rief hierauf einen ihrer Kameraden , welcher das Thier zwi­schen das innere und auffei e Thor gehen ließ, das hierauf verschlossen wurde. Se. Chursürstliche Durchlaucht kamen selbst, dasWild zu sehen, und befahlenhernach, ihm ein Halsband fertig zu ma­chen, worans der Tag, als der Hirsch hieher ge­kommen, und die Art und Weise, wie er gefangen worden, verzeichnet wäre. Als nun dieses gesche­hen , haben Se. Durchlaucht den Hirsch in den Thiergarten zu Brühl bringen lassen.

nahm.inAnsehungdcrBurgermeisternuudSchöp- pen deren Städten Nimwegen und Arnheim, im Fall dieselbe wahrend ihrem Amt mit Tobt abge- .hen sotten; die Raths - Herrn in den Städten werden ihr Amt 3. Jahr lang verwalten, und -hernach wird es dem Durch!. Statthalter frey -stehen seidige zu verändern, oder an ihrem Plaz zu lassen , wie Höchst- Dieselbe es gut finden wer­den; mittelst dieser Verordnung wird man im Stand seyn die Ruh in einer Provinz zn hand­haben, wo die Obrigkeit durch ihre Dependenz von der Bürgerschaft genöthigt wäre bey aller­hand Anordnungen durch die Finger zu sehen.

Druffel, den xj .. Älpril.

Die Frau Gemahlin des Prinzen von HorneS eine gebohrne Prinzeß;!! von Salm-Kirbourgist den 9. dieses gestorben. An eben diesem Tag ver« -reißte der Herr Graf von Stampa von hier nach Wien, um daselbst die Glückwünsche nnsers Hofe« -de» beyden Kayserlichen Majestäten wegen der glücklichen Geburt der -jungen Erz-Herzogin abzu« statten. Am Sonnabend nach verrichtetem Got­tesdienst paradirte eine Bataillon des Regiments Ihrer KöniglichenHoheirlmsersGenerai-Gouve^ neurs und zwar in Schlacht-Ordnung , und gäbe eine dreysache Salve ans dem kleinen Gewehr, welches auch durch die Kanonen aufden Wallen ge­schähe, und deiUolgenben Tag begäbe sich Ihr» Königliche Hoheit mit einem grossen Befolg deS Hofs nach der Collegial-Kirche von St. Michael und Gudllle , und wohnten dem Gottesdienst bey. Nachdem der Kammerherr Ihrer Königlichen Ho­heit der Herr Grafvon Spada in einer wichtigen Coinmißion nach Paris abgeschickt worden, um solche bey Ihro Ercellenz dem Römisch-Kayserli« chcn Ambassadeur Herrn Grafen von Kaunitz ab-