Ctpf als Freytags in der zweyten Merß Woche Nachmittagszum ohnfehlbaren Termin bestimmet, in- welchem die Herren Liebhaber sich einzustrllen belieben können Immikrelst ist eine ausführliche Be, schreibnng von derGröffe, Einrichtung undBmutzung diesesHauses bey brsägienHerren Erben so wvh» aU denen Lurmmibur Herren vr. Schweitzer und vr. Müller in Druck j» bekommen..

Avertiflement.

Nachdem sich bey Untersuchung des vom verstorbene» Churfürstl Mayntzischen Herrn Residen, len Pfeiffs nachgelaffeneninventa»i gcauffert, daß verschiedene Mobilien anuoch abgehen,so ein und an­dere sichere Personen entweder als gelehnt, oder zur Arbeit und committirten Verkauf in Händen ha­ben ; So werden dieselbe hiermit erinnerte, solche alsobald anzuzeigen, Und ad Maffam zu liefern.

Sachen die zu verkauffen , so beweg- als unbeweglich sind, in der Stadt:.

Dry Hr. Pfeiffer. Bema, Bell, und Compagnie »on Svllothurn, welche sich vermahlen in hiesiger FranckftirtrrMreß befinden, und im Römer in der Boutique No- 7. feil haben > find allerlei) sei­dene Stoffen, wir auch mit Silber und Gold,!dr-p U'or. drapd'argenr. ftjnrDsricn, feine sammele reiche Westen und viele andereWaaren so wohl en grorals detaiiie um billigen Preis zuverkaufrn.

Bey Springs Erben undGarbe,Buchhändlern in Franckfurt am Mayn istverlcgk und zu haben: Fresenii (Joh Philipp )PastvralSamml«n- geirrweyter rheil. o. l? 48 . ««-.kr.

Bey Herrn Johann Georg Beyer imAugspur- grr Hof, ist wiederum frische Aothenburger Schmaltz-Dutter in grossen halben und Viertels Eentner-Faßger billigen Preisses zu haben-

Ein Schrrimr Meisterstück, welches in einem saubrrnrn Rußbaumrnrn Schranck bestehet, ist zu »erkaufen.

Ju derBarfüffer Kirchist aufdem ersten Lett­ner ein wohlgelegener Manns-Platz Hinter dem "Altar zu verlehnrn.

Bey Amsel Aaron Zunß in der gelben Rooßin »er Judrngaß, sind guche Dockhaar billigen Prei­ses zu verkaufen.

Eine wohl conditionirte Catun-Glat stehet bil- srs zu verkaufen.

Bey Hrn. Fürstes in der Borngaßlneben Hrn. Beyer, Zuckerbrcker, sind exrra frische marionirte Aal pfuydigt und halbpfnndigte dergleichen noch «icmal so delicat zu bekommen gewesen,dasPfund «m 48 k« verkauffen.

Ein wohlgelegenesBack-Hauß sicher zu verkau­fen.

Es wird hirmit bekannt gemacht, daß im Gast- Hauß zur StadtMayntzr. Stiegen hoch in No. 9 rin Fremder logirrt, welcher allerley gefaßtunv ohngefaste Agakene Dosen, Lomber Marcken oder kanres Mat. ei, Polirr-Strine vor die Hrn. Mah­ler, geschliffene Feuer-Steine ordinairr und Aga« tene, desgleichen vor die Hrn. Uhrmacher Engli­sche Stunden und Viertelstunden, Uhr-Glocken, auch gantze Glockenspiel alsOcta», schöne Taffel- Glvckrnvor/ Herrschafften, wie auch etwas von raren Thalern, unter welchen 7. Glocken Thalec (dergleichen er auch einwechselt y nebst allerley Müntzc» von Silber und Kupfer zu verkaufen hat, und ist er des Morgens biß nach«. Uhranmtrefen.

Schöne neue Spitz-Morgel sind am Fahrthor im rochen Krebs zu verkauffen

Es dienet zur Nach richt daß Johann Cornelius Thievrs KlriMchrmacher von Eöllrn, welcher sei­nen Laden im Römer gegen der grossen Stiegen über hat, diese Meeffe extra schöne EnglischeTaf- ftl und Pendal-Elocken-Spiel, dann auch aller­hand Gattungen von Taffel-als Pendulichern oh­ne Glockenspiel die Viertelstunden, Stunden und halbe Stunden schlagen, auch mit Wecker, golde­ne und silberne Uhren, so er alle frisch aus Londen bekommen, wie auch extra guten Thee-Doy , daß Pftrnd s. Kopstück, zu verkaufen hat.?

In dem rochen Löwen an der Cacharinen-Pfort sind bey Maximilian! Schies aus der Cchweitz, welcher das erstcmahl die hiesige Meeße brziehet, alle Sorten von Schweitzer Leinwand in billigem und sehr raisonablem Preyß zu verkauffen.