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ich dir alles mögliche Glück von ganzes Herzen wünsche. Hier wird der Tag, wie du weisst, als Nahmenstag unsers guten Königs sehr feierlich begangen; vor Tages Anbruch schon kancnirt.- Auch Schacht lasst dir bestens Glück wünschen. Ich hatte gern eine schonre Farbe gewählt, allein weder zu Augsburg in der dortigen Dult noch in der hiesigen Dult, war eine bessre zu bekommen.
Wenn er - Dr Doutrepont - auf seiner Rückreise wieder bey Euch einspricht, könntest du ihm vielleicht eine Kleinigkeit, oder- der* Onkel wenigstens ein vertrauliche s Briefchen mitgeben. Gepäck wird er freylich nur zu viel haben.- Dass ich wohl bin, wird er dir- als Aupenzeugre be' i5 tigt haben.
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Hier leben wir vollkommen ruhig, ; Kind! das liebe München wohl no
so ruhig als du, mein gutes Kind! das liebe München wohl noch nicht gesehen hast. Denn man scheint mit den Nachbarn (Oesterreichern) endlich auf einem acht freundlichen Fuss zu stehen. Ja! mit unter lobt man sie als rechtliche ehrliche Leute, was sonst wenig der Fell war. Wie haben sich die Zeiten und Gesinnungen geändert! Ich wünschte bey Euch würde es auch bald so ruhig, wie bey Uns-
3) Melde mir* doch wie es mit des lieben Ohkels Bein geht? so bald nur möglich. _Wo ist der Sitz des Schmertzes, und Was mag wohl die Ursache seyn? Ich fürchte es kommt von der Galle i da es ihm an Verdruss aller Ar-t nicht gefehlt haben wird. In Jedem Felle das Eein, zu schonen, bis sich der Schmerz gänzlich v/loren hat, lass ich ihm angelegentlichst rathen. D&bey etwas Rhabarber-.- Doch ich darf dich Ja nicht zum Doktei-ehen machen.-
Herrn Engelmann wünsche in meinem Nahmen Heil und Seegen zu seinem Knaben.
Mine ist Jezt hier in einem französischen Institute und die beiden Buben wohnen im Lyceum. Nini ist ein gar- munteres, pfiffiges, durchtriebenes Schelmchen. Alles lässt dich aus dem v Kar-nier-schen Hause grüssen.
Empfiehl mich herzliehst dem trefflichen Onkel und der- würdigen Tante.- Grosse alles In der Saalgasse, und vergiss nicht dir alle die Nationalgesichter recht zu merken, die du so Gott will! in deinem Leben nicht wieder zu sehen bekommen wirst. Es kennte nicht schaden, dir leichte Umrisse zur Erleichterung des Erinnerns davon zu machen. Versuchs nur, es ist nicht so schwer. Mit Liebe
Dein Vater
S. Th. von Soemmerring.
So den Augenblick erhalte ich den Frachtbrief des Onkels vom 23 st er* und das Kistchen folglich kannst du das Nachfragen sparen. Ich schickte nämlich nochmals auf die Meuth — und so erhielt ichs dann.
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Sonntag d. IC. Octbr 1813.
Hier ist man Mein liebes Settchen, in lautem Jubel dass unser Geliebter König nunmehr mit den lojien Rai- Etrlichsn gemeinschaftliche Sache cacnt. ft rede erhälu ausser- unsern Truppen, 2 Reg Curassier c Feg uhevBUi legers,
2 Husaren Reg und ein Uhlanen Regiment, ausser 10tausend