Hier endlich und endlich auch eine Antwort von Mina. »lan beschwert sich noch immer über ihre Trägheit.

Ich bin wohl und zufriedener- als Jemals. Ich habe aller-nand Sachen erhalten di? auch dich gewiss freuen wür­den z.B, Naturalien aus dem adriatischen Meere. Auch Prof. Marechaux lässt dich trüssen und der wiedergekommene Spa­nier Gimberna t mit dem wir einst so viel Sjass hatten. Auch horte ich heute Hn Caspau, das dem unschuldigen de £ary be­gegnete Unglück er-zahlen. Du weisst wie ich Wilhelmen die L'&cht des Schiesspulvers versuchen lehrte. Schacht grüsst i reundlichst. Von Herzen wünsche ich dir die vergnügtesten Feyertage. Dein Vater

S.Th.Sg.

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Mon eher- Plre.

Je te felicite de ncuvel an, et Je desire que tu vives encore tres longtemps, et en bonne sante. Je veux me donner bien de peines afin de te procurer du plaisir. Ae- cepte ce aessin, comme une marque de mon amour. Je ne peux ras te remercier assez de tous les soins et tcutes les pei­nes cue tu as eues evee moi. Je tacherai de reparer par ma conduite, les chagrins, cue Je t* ai cause.

J 8ime beaucour ä dessiner et j y trouve beau- cour plus de facilite qu* ä Munich. M. et Madame Engelmann te saluent.

Porte toi bien mon eher pere et J espere que J aurai le bonheur- de te posseder encor longtemps.

Je suis ta respectueuse fille Susette.

Francfort le 22 Decembre 1811

ooOoo

Frankfurt den 14 Januar 1813.

Eester Vater.

Da ich keine Gelegenheit weise, so will ich Dir dieses Päckchen mit der Fost schicken. Von Wilhelm bekam ich diese Woche einen Brief, er schreibt mir, er könne sich immer noch nicht daran gewöhnen so allein zu seyn. Gestern waren wir auf dem Main, es waren sehr viele Leute darauf, wir* fuhren auch Schlitten, es ist eine sehr einfache Art wie man Jetzt auf dem Mein Schlitten fährt, nehmlich die Schlitten sind wie Sessel gemacht, welche die Schlitsehuhlaufer von hinten drücken, es ist sehr angenehm zu fahren und zu zusehen.

Bey uns ist es Jetzt sehr still, denn 7 von uns und 2 Kinder*von der Frau Engelmann haben die Rothein.

Am Freytag war ich bey der Tente Grunelius sie war sehr traurig, nun kann ich auch nicht mehr hingehen denn die Kinder naben die Hothein noch nicht gehabt, Sophie Clemens hat sie auch, ich habe sie aber noch nicht besucht.

Ich hatte bald vergessen Dir recht viel Glück zu Deinem Geturthstag zu wünschen, und ich hoffe und wünsche dass du noch recht viele gesund und froh erleben mögest.

Lebewohl lieber guter Vater, Herr und Frau Engel­mann lassen Dich grüssen.

Ich bin Deine Dich herzlich liebende Tochter.

Soeben habe ich Deinen Brief vom 14 bekommen, und ich will also das Päckchen liegen lassen bis sich eine Gelegen-