M(ünchen). d.

10 Februar 1811

Dein recht sauber und . gezeichneter Kopf

Kein gutes Settchen! hat mir wahres Vergnügen gemacht und noch mehr des herzliche Andenken an mich, welches sich so lebhaft in deinen Briefen ausspricht. H «'ngelmann, deinem würdigen Führer melde, dass ich bereits die Antwort auf sei* ne mich sehr erfreuenden Nachrichten angefangen hatte, und seine vortreffliche Frau, deine liebreiche Pflegemutter, grusse herzlichst.

Auch dass du . an mich am 2Ssten Januar dachtest, hat mich aufrichtig gefreut. Was glaubst du, dass die Ursa­che seyn konnte, dass dein Gang wieder etwas unsicherer ge­worden ist, als er es in den letzten Jahren in München war. Auch hat Herr Schlotthauer, der dich grüssen lässt und dich noch immer als seine beste, artigste Schülerinn rühmt, nichts von einer solchen Unsicherheit bemerkt oder dass du Jemals gestolpert hättest, oder gar gefallen wärest.

Eitte Herrn Dr de Neufville doch die Sache zu un­tersuchen und dir ncthigenfal1s - Peruvsche Rinde (China) brauchen zu lassen, denn ich möchte nicht gerne dass dieser Umstand zu nähme. Mai Eernay war auch gegen mich so gütig mir ihre afrikanischen Sachen zu zeigen.

Ich lebe hier ruhig und zufrieden, und bin froh wenn ich höre dass es Euch lieben Kindern wohl geht. Wil­helm dem aas schreiben nicht so schwer fällt als dir, könn­te wohl öfter etwas von Euch hören lassen. Lebe ferner froh und heiter und zufrieden und grusse alle in der Saalgasse, von deinem dich liebenden Vater S. Th. Soemmerring.

Schacht lässt vielmals grüssen, so auch die wieder bey uns arbeitende Julchen.

ooOoo

München, d. 12. Junius 1811.

Alle deine Briefe Mein Gutes Settchen! habe ich richtig erhalten, und mich über dein Wohlbefinden, und dei­ne Puhehme an Kenntnissen herzlich gefreut. Auch höre ich, dass man Allgemein mit dir zufrieden ist. Wenn ich dich nur bey mir haben könnte! Schreibe mir doch recht oft, denn ich kann nicht genug von Dir lesen, du weisst Ja wie froh mich immer Wilhelms Briefe machten. Bitte nur die Tante um

ein paar weisse Unterkleider, und überhaupt um alles, was dir sonst noch abgeht, ich werde alles berichtigen, denn ich will nicht dass es dir an etwas fehle.

Hier lege ich zwey Carolins bey, welche Dir Wil­helm verwechseln soll, damit du nicht am Agio verlierst. Schicke mir gelegentlich die Berechnung deiner Ausgaben, damit ich darnach Beurtheilen könne, was ich dir künftig

auch ob du meine Handschrift Jezt leich kannst? Ich mag dir deshalb nicht viel weiss wie sehr du dich sonst plagen geschriebenes zu lesen. Mich ergözt es Handschrift sich merklich verbessert Ile Mühe Hn Höflich recht zu benützen, t so gut geworden in meiner Jugend, von Schreibmeister unterrichtet zu werden, nehmes für Hn Höflich anzuschaffen, da- esonders annähme, so will ich dir gern he Geld schicken.

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