schreiben hen möge
then seyn? Darum bemühe dich recht leserlich xx zu lernen damit es dir im Alter nicht auch so ge- mit deiner Handschrift unzufrieden zu seyn.
Kit väterlicher* Liebe Dein
00O00
S. Th. Sg.
München d. 30. Aug 1810
So gefälltes! So! Mein liebes Herzens Settchen! dass du mir so fleissig schreibst! Dafür will ich dir auch so oft ich nur kann jedesmel gleich antworten. Du glaubst kaum welche könne es mir macht, dich so ruhig und zufrieden zu wissen, denn über dein untedelhaftes gutes Betragen, hab ich mir nie Sorge gemacht. Auch freut es mich innigst dass Wilhelm dich so lieb hat. Kurz ich erkenne in Euch achte Kinder der seeligen Mutter!
1) Wie heisst denn der Mann in Frankfurt der noch besser , was ich mir garnieht vorstellen kann, auf Stein schreibt? Lass mir denn doch Wilhelm nur ein kleines Pröbchen schicken.
2) Hat Dir H v Feinaigle wirklich genutzt? Dass du Lust am französischen hast, ist mir sehr angenehm, so kann ich dich leichter in die französische Schweiz einmal blos zum besehen nicht zum bleiben herumführen.
Die Julchen hat dein Andenken sehr erfreut, wenn sie nur nicht so entsetzlich schüchtern wäre und gleich Aenchste kriegte.
Grüsse H Engelmarm und deine dich so zart als du es verdienst behandelnde Pflege Mutter.
Herr* von Harnier mochte gar zu gern seine Kinder auch in so guten Händen als ihr seydt wissen. Er besucht mich tagtäglich und ist herzlicher als jemals.
3) Wenn du etwas brauchst sc schreibe mir bey Zeiten
4) Schreibe mir aufrichtig wie du und wie andere die Schacht gefunden haben,die in diesen Tagen Euch besuchen wellte.
5) Was ist an Mlle Schreekhardt?
Mit väterlicher Liebe dein
ooO;
S.Ih.Sg.
München, d. 31 Octbr. 1S10.
Dein artiges Briefchen Meine gute Tochter! machte mir Freude sowie auch die Nachricht dass dir das kleine Geschenk gefiel. Wenn du etwas brauchst was ich dir von hier aus schicken kann, oder was du dir dort gern anschaffen mog test so schreib es mir* nur* ohne Umstande. Ich kann dein Bettchen nicht ansehen ohne den Wunsch zu fühlen, dich bald wieder* bey mir zu haben. Indessen gereicht es mir zur gross ten Eeruhigung dich von deinen jetzigen Umgebungen gelobt und geliebt zu wissen.
Du kennst dir leicht vorstellen, wie sehr mich das Einrücken unserer* Erbfeinde in unsere harmlose Stadt er schreckt und niedergeschlagen hat, und wie oft ich auch bey dieser- Gelegenheit an mein liebes Settchen dacht. Dem Himmel sei Dank! Hier* haben wir so etwas nicht so bald zu besorgen .
(der trief ist hier durchgeschnitten, Fortsetzung
und Schluss fehlen).
ooOco