vorzuschiessen werde icn hier soglBich b c & r Hol 1 ^eg berichtigen, die es ihm roitbringen wird, worinn Philipp wohnte ist zu Faden glücklich von verschont geblieben so dass er nichts eingebüsst

an Frau Des Haus d Fl ammen he t.

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lius 1616.

Du kannst denken Lieber Wilhelm.! wie sehr uns dein heiteres Schreiben aus Saizbg vom !3ten erfreute. Die regenscheuer von denen wir nichts erfuhren scheinen Saizbg zugetheiit gewesen. Auch wir fanden in Schwaben und im Dern- städtschen mitunter das Getreide geschnitten. Des Wirths

) schnes zum; Schloss erinnere ich mich nicht mehr« hoffent­lich war er doch mit meiner Behandlung zufrieden. Woran hat te er denn gelitten? Ab p? 1? ist eine herzensgute Seele, v o 1- ler aufrichtiger Dankbarkeit. Den frz Kretin durch dein Ma­schinellen aufzunehmen, w & p e wohl der Mühe wer-th gewesen, ungeachtet mir die Abbildungen, welche ich H Prof Doutre- v 'ont verdanke, nicht übel schienen. Solche Abweichungen richtig aufzufassen, ist nicht leicht, weil sie selten Vor­kommen, daher hiezu ein Maschinellen am dienlichsten scheint Die groben Abweicnungen von der natürlichen Form freylich können nicht leicht in der Zeichnung verfehlt werden. Es ist mir ganz lieb, dass du dien länger in Salzburg "weiltest weil du sckvrer]ich wieder dorthin kommen dürftest, und es dir aocii als Teutschem wichtig seyn muss, dieses interessan­te La.nd näher kennen zu lernen.

Soviel auf dein Schreiben.

Uns begünstigten Wetter und andere zufällige Um­stände aufs vollkommenste. Es war 'weder zu warm noch zu kühl. Den lieben Adolph hatten wir da^ Glück schon ein Stündchen vor Stuttgardt enzutreffen, v:o er im. Begriff war mit einem Cameraden baden zu gehen. Settchen erkannte ihn sogleich ungeachtet er sich ungemein verändert hat gewaltig in die Höhe geschossen ist, aber sonst vollkommen gesund aussieht. Wir verlebten mit ihm den ganzen felgenden Tag wo er mit uns bey . Jager speiste und uns nach Cann­

statt in die Steinbr-üche begleitete, und grosse Freude am Aulsuchen der nnochen zu haben schien. Fs zeigen sich noch manche- Stosszahna zu tage, und wir fanden bald einen halben Backenzahn vom Eiephanten, nebst Pferdezähnen und anderen Knochen. Kielmeyer und Jaegers Bruder 'waren such dabey.

Nicht im Kabinet sondern in einen. Schoppen eines benachbarten Wirthshauses oder Magazins sahen wir auch den grossen Block. Ein Zahn hat die Dicke meines Rumpfes. Auch sah ich den offenbaren Abdruck einer Feder bey Kielmeyer aus diesem Steinbruche, freylich aus einer späteren Periode als jene Zahne - auch fanden wir Menschenknochen, alle Z Beckenknochen, Schenkelbeine, wahrscheinlich von^einem im lezten Kriegs " v/seharrten Soldaten. Der jüngere Jäger scheint seitdem ich^ds.s k. Natural i enkaöinet nicht sah, sehr fieis- sig gewesen zu seyn, denn ich fand ein ganzes Zimmer voll Freeu&rate zur Anatome comr&rata, leider aber nicht zum besten in Sriritus aufgehoben, daher- vieles zu Grunde gehen wird, Kielmeyer der die Oberaufsicht führt scheint sich selbst nicht"viel damit zu befassen. Das meiste gleicht in dieser Rücksicht den Elephanten Auge welches man uns zu be­schauen schickte. Das merkwürdigste waren mir ein paar noch labende Arnadilie, we 1 cne den ganzen Tag durch sich im Heu verkriechen dafür- des Nachts hindurch beständig unruhig