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München, d. C. August 1612.
Mein Einziger- Sohr, I
Dein schreiben vom Düsten Ju- j.ius erhielt ich gestern richtig und Du erhieltst hoifent- aich aus meinige indessen vom rasten. Nicht nur aus deinem Lr-iefe, sondern auch aus den Briefen welche Frau Hollweg estein aus Frankfurt, über die glückliche Ankunft ihrer* nkex Adolph und Mcriz. Grunelius, ohne dich erhielt, ersehe ch dass, des guten Onkels Einladung an dich, mit seinen öhner zu. reisen, (wie ich schon vorhin besorg-t hatte) viel u sr-ät an dich gelangt seyn muss, um. sie benutzen zu können. Es t.nut *: ir Ireylich leid, für dich, dieser angenehmsten EeisegeselTschadt entbenren zu Küssen. Leider ist an allem diesem bloss der- unerlaubt langsam Fostengang schuld. In der Hauptsache bleibt jedoch alles unverändert, nämlich dass Du Dich nun sobald möglich auf den V«eg zu mir nach München machest, v;o du wehr scheinlieh auch noch deine für- treiiliehe F11sgemutter HolIweg antreffen wirst. Eis Schafts ue er. wirst du weh 3 leicht Gel egenheit finden. In Lausanne c esu che H De Duze, in F i 1 d ~ p, p H Laue, in E e r-n Herr Decanus Jth. Rathsherrn lerleaer, H Dr. Puter, R Prof. SchiIferli und K Dr. V/fcyss. Lu Schaafhausen K Professor Müller* (den Bruder des Johannes v. V .) zu Zürch, wenn du diesen ft 5 eg ein- sch.it gen sei,, best, n ur, Edel, seilte er im csclö seyn so reise ihm nach oder lass ihn einladen zu Dir zu kommen. Ich will uir herzlich gern diese kleinen Abstecher vergüten. Meide mir sogleich deinen Reisep1an, und den Tag,deiner wahr-scneinl ichen hnkDnrt. Eile nicht zu sehr denn auf ein
•esr Tage kommt.s ja nicht an, um darüber die Erneuerung
richtiger Eekanntschaften zu vernachlässigen, oder die Erwerbung neuer Kenntnisse gleichgültig zu achten.
Den Schmerz der Trennung von deinem Freunde, und deinem verehrten Lehrer kann ich mir lebhaft genug denken, ä-L_oir ctie i'l 1 1 ch i. rut u dj.ch /.u iu i r -
Mein Treuer Vater Hegne und mein trefflichster Lehrer Richter, so wie mein jüngster Freund Goede deren Bekanntschaft und Leitung ich für dich sehnlichst gewünscht hatte, sind ^war nicht mehr in Goettingen vorhanden, allein mein guter Rlumenbach lebt noch —
Snrfiehl mich angelegentlichst Mud Prevot, Pictet
erüsse mir aufs, herzlichste Augusten u K
Odier usf. unc Ritter
Vergiss nicht die im letzten Briefe dir aufgetra- g er ?n Dinge zu besorgen — und versäume nicht Instrumente und Bücher, oder was dir sonst nothig und nützlich scheint gleich mitzunahmen; weil dermalen das Schicken der geringsten Keinigkeit, unsägliche Umstände und Schwierigkeiten ausser dom ■was such i*.' a c*.
(v/ eile das Kamme r m ausser der. Post v 'orto,
Porto kostet - denke nur - Sin altes uhrchen, Hollweg von Frankfurt nschschicken liess
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lassen), seilte hier fl (zwanzig Gulden) Mauth be- Dissertation, viel weniger Postamt über die Grenze zur heissu Holland, Bremen, Ham- lässt dich hsr-zlichst grüssen und freut sich dich wiedersusehen. Settenen scheint wohl und zufrieden. Nach den besten Briefen vom 30sten Julius
r noch niclüs bedeutendes zwischen den Frz—
' ?n.- Es Traut sich dich bald zu um- L er VATER.
noch M
zahlen! Keine Brochüre, keine ein Buch nimmt jetzt zehr des Versen düng nach Frk r eich {da3 bure u.s.w. ) an. Frau Hollwsg
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aus Dresden, sen und Bussen verg
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'ii Dein Dich z<. ii/.aCu —
Das Reisegeld welches H Ritter so gütig seyn wird dir