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Lsbe t 0 cfr. l wohl, bis wir uns sehen; vielleicht schon m seht. Yhochen/umarint. Dich Dein Bruder WILHELM Sg.

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Güttingen d. M Aug "814

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;n lange, liebe Schwester, dass ich Dir auf^ Deinen Br-iel die Antwort schuldig bin; Mit wah­rer Freude hebe ich de raus gesehen, dass Du Deinen Ent­schluss mit dem Vater gegangen zu seyn. noch nicht bereust; und dass es Dir in München io; ganzen gefallt. Wenn Du erst wieder eine Leit lang d«? bist, wirst Du schon auch Freundin­nen finden, denn erst muss man mit vielen bekannt se\n und sich sogenannte gute Freunde (das heit st Bekannte, verschaf­fen) bis men einzelne näher kennen lernt und sich denen, die am meisten zu uns lassen vertraulicher nähert und so unter den vielen ein paar* wahre Freunde sich gewinnt.

Dass Mina in den. Institut, wie in einem hi oster eingesperrt ist, thut mir- für Dich recht leid, da sie Dir gefällt und Du mehr Umgang mit ihr wünschest. Du hast ge­wiss such schon Ihre, sicher auch für- sie selbst höchst un­angenehme Lage und die Gefangenschaft im Institut, wie Du mir sie schilderst, mit Deiner. Aufenthalt bey H. Engelmann verglichen, wo ihr- so viel Freyhei t. hattet und mehr wie Kirr der- einer Familie betrachtet wurdet.

Es freut mich recht, dass Du immer mehr den Wer*th der* guten Tante einsiehst, die gewiss eine der edelsten Frauen in Frankfurt ist. Auch gegen mich war sie in ihren Briefen, wie mir schien, offener, als wenn ich um sie war; versäume nichts um ihre Liebe zu Dir immer- zu erhalten und nicht durch Abwesenheit erkalten zu lassen.

Was Du mir von .Vettinghs und Kermers übrigens schreibst, habe ich erwartet. Grosse sie von mir, wenn Du sie siehst.

Was mich betrifft, sc befinde ich mich zwsr stets wohl und bin auch mit meinem Aufenthalte zufrieden; allein nach meiner Rückkunft vor. Frankfurt fand ich meine dreyiW«* Freunde ausser August, von denen ich Dir ja manches erzählt

habe

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abgereist, und si'

= ind uns noch xmmex- iuuüi,

dr ersetzt; Jetzt empfinden wir- erst, dass der ganze Kreis unsrer übrigen Bekannten nur durch sie sein Leber: bekam.

Ein alter Schulcamerade aus Frankfurt Stiebei den Du je als Einquartierung gesehen hast ist nun hier. Er ist der, mit

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ums

brüderlich liebender

>n. Dein Dich recht herzlich WILHELM Sg.

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Kartoffelathen. 16 July 1315.

niebste, beste Schwester

Sage mir wie es

kommt- dass erhalte den die Blume z nen und so allein auch hingesetzt Onkel, fing es .mir dann und je mehr

ich allen, von denen ich doch so gerne Briefe noch so selten schreibet Du wirst es, um durch u reden. Pomade, oder nur geradezu Faulheit nen kann ich Dir freylich nicht ganz Unrecht geben, nicht ganz recht! Schon manchmal habe ich mich und wollte Dir schreiben, oder der Tante, dem euch wohl an allein ich merkte leider oft dass nicht so recht aus der Feder fliessen wollte ich dachte «jetzt musst Du endlich einmal