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Beste Schwester!

wir in Unsere

Genf angelernten und befinden uns recht wohl daselbst Achnung ist sehr bequem und wir haben von da sus die schönste Aussicht., und Mde. Prevost bey der wir wohnen ist eine ausserst artige und. gebildete Ftsü, zu der man gleich

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Zutrauen gewinnen muss. Ausserdem wohnt noch

ligmann aus München, den du vielleicht schon dort gesehen hast, mit seinem Lehrer Herrn Kühlendahl bey uns im Hause, una so brauchen wir nicht zu fürchten die Deutsche Sprache ganz zu verlernen weil diese bepden viel deutsch mit uns sprechen. Doch wenn du mir zuhcren willst, so will ich dir vor allen Dingen etwas von unserer reise erzählen. Du harnst eine Karte von der Schweiz zur Hand nehmen, um uns desto besser felgen zu können, und die Orte, die du nicht finden harnst., wird wor 1 Herr Engelmanr so gut seyn dir zu zeigen. Von Frankfurt aus reisten wir lag ur«i Hecht bis Fa-

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1 nach Zürich iuhren. Hier- hatten wii wah- wo wir auf günstiges Wetter, zu einer e Hochgebirge, warteten, einer, sehr an­genehmen Aufenthalt, und Gelesenheit die Schönheiten und

se , ; sanen da einige römische r uinen und gingen den Tag nach Wi^degs, »c w r ir anderthalb Tarne bev Mde. L

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rend der fünf Tage, kleinen B-ise in di

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ten Cer Stada und Gegend recht kennen zu ler­nen. Wir treten da Herrn Dr. Fbel. mit cem wir viel zusam­men vu^ren, und Mde. Yonderlap en mit ihrer- Tochter und ihrem Bohne, die eben vor. München kamen und mir viel vom lieben Vater erzählter.; ei ist recht wohl und munter, kann aber für jetzt noch nicht zu uns in die Schweiz kommen, wie wir hofften. Mit dem eisten heitern Tage also, wunderten wir aus, immer er schönen Ufe^ des Pees hin und dann über Schindelaggi nach Pinsledein, einem auf dem hohen Alpenber­gen einsam Her enden Flecken, wo ein sehr schönes ,Kloster

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s-lbst trafen viele unterwegs an. Von r weiter uns er n V*anderstab nach Schwyz einem ebauten Städtchen, von dem die ganze Schweiz

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u«nm war seni- sen on : : zwischen den grünen mit Sennhütten tesshten Alpen hin; vor

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städter Fee über die einige Eisberg e he'vor-r-ag t en ; wir übersuhen den Ägriser wo die berühmte Schlacht bey Margsr- ten vorfiel, in der eine kleine 7 ehl der taofern, fürs Va­terland fechtenden Schweizer ei^ne weit grössere der Feinde gänzlich schlug und vernichtete. Feld lag euch der ganze ungeheure Schutthaufen, der vom Rossberg heraufiel und bis an dem Fuss des gegenüb-rst ebenden Kigiberges wieder hin­auf lief vor urssern Augen; 7. sehr bewohnte Dörfer- und viele hundert Menschen, von d^nen fast niemand wieder gerettet wurde, fanden daiunter ihr grab. Denselben Abend machten wir von Schwyz aus noch einen schonen Spaziergang nach Brunnen am Vier-wn 1 clstädi er c e ., auf dem wir nach dem Grütli einer kleinen Wiese auf der der eidgenössische Bund gestiffe tet wurde, und nach der Te~ Isca' el 1 e fuhren, wo-Tell ans

md das Schiff mit dem Landvogt Gessler- in den

nanu sprang See zurückstiess. Trenne Kinderfreund

reyde Orte wirst du wohl schon aus Engel- wo das Tel lscarel1 eben sbgebildet. ist, oder auch aus dem Wilhelm Teil von Schiller kennen. Den fol