Frankfurt d . H.Septbr. 1829 .
Th eueret er Freund .
Indem, ich im Begriff war, Ihnen für die höchst interessanten fünf Tafeln, und die Copie des Coringschen Ergihccps her glichst su danken, hatte ich das Vergnügen, Ihren Sie so hoch "beglücken— den lieben Sohn su umarmen, wiewohl die Zeit su beschränkt war, ihn mit Müsse su geniessen . Er gab uns die Versicherung, dass wir in wenig Tagen das Vergnügen haben sollen, Sie nebst Ihrer Sattin und Fräulein Tochter wiedersusehen %
Er schie^n sehr su frieden mit seiner Bestimmung und so werden wir ihn bald versorgt sehen . Die Berner scheinen mir brave, rechtliche, Wissenschaft en liebende Leute, meines Erachtens in vielen Rücksichten, den ersten Rang verdienende Schweizer *
Ich nehme keinen Anstand öffentlich zu erklären, dass mir kein Lehrer der Physiologie ich meyne dier eigentlich wahren, prak- tishc brauchbaren Physiologie bekannt ist, den ich ihm verziehen möchte da er ganz im Camp er sehen grossen genialen Seiste sein fhema ergriffen und durchgeführt hat .
Doch genug für heute bis aufs Wiedersehen . Bnserm Nestor bezeugen Sie meine aufrichtigste Freude an seinem so beglückt und froh verklebten Geburstage- Innigst rührte mich die Erzählung die Ihr Sohn uns von diesem Festtage mittheilte.
Unverändert Ihr
So emmerring .
Das Microsscop welches mir Agassiz vor einigen Tagen zeigte, erreicht die Vollkommenheit meines Amicischens • Sie werden es zu Heidelberg sehen . Mich erfreute sehr dieses neue Kunsiprodukt meines lieben Münchens . -