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Frank furt a.M.
Jul. 1329.
Mein theuerster dankbar Verehrter Freund /
£as bes ondere ble ( Rest abgerissen ) Ihrer Kotizen 9 enthaltend die Nachrichten über Fritshard*s Edelgesiein Linsen , hat wich ausserordentlich erfreut> indem, ich sehr darauf ge - spannt war. E, R. Schuhmacher war so gefällig , mir die Saphirlinsen womit Captein Sabine Rob. Brown* s Ath.ihm zu zeigen suchte , und welche ihm Wollüsten selbst zugeschickt hatte auf einige Zeit anzuvertrauen , allein ich. konnte damit das nicht wahrnehmen , was mir mein achromatischer Mikroskop von Amici, welches ich, wie Sie wissen, Madame &ollwe^ Bethmann verdanke , so deutlich und angenehm zeigt. Diamant und Saphirlinsen werden nun auch von Plössl zu Wien gefertigt und ich bin äussersi verlangend , wie der Versuch einer Adoptirung derselb en an ein Fernrohr , nach meinem. Vorschläge aus fallen wird. Es wird mich aus serst interessieren zu vernehmen, was Ihr Eerr Sohn in England über diese Linsen ferner in ErfcJ^rung bringen wird. Mrs. Someryj Il e welche tre fliehe Frau ich persönlich zu Frank ft. kennen zu • lernen das Vergnügen hatte , und die in opticis seltene Kenntnisse besit zt, scheint nicht für dieselben eingenommen.
Was sagt v. Goethe zu meines Sohnes Spiegelchen, welches Jacquie in ein paar wahrhaft klassischen Abhandlungen so hoch gewürdigt hat ? Es gibt nichts bequemeres , einfacheres zum Aufnehmen ganzer Gegenden , und. weiterer Gegenstände.
Emp fehlen Sie mich diesem Innigsi eig entliehst en Verstände.
Verehrten Nestor
Hoffentlich werden sie meine Zuschrift vom ll.Junius richtig erhalten haben y die ich mir denn doch nach beliebigst genommener Copie wieder zurück erbitte *- bis zur ich nichts darüber vernommen, weshalb ich davon in Schreiben auch keine Erwähnung thue.
Stunde habe einliegendem
Mit fhreue
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Sc emmerring.
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