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Frankfurt a.M. 20.Febr. 1Q22 %
Den aufrichtigsten, herzlichsten Dank, Mein gütiger Freund ! für die frühe Mitteilung Ihrer interessanten Notizen N.I.B.U .
Wenn Hede mann in sr . Vorrede zu Fohmann schrieb,
n durch - Soemmerring etc . eey die Wahrheit unterdrückt
worden » so dachte ich, 1) es müsste eine sonderbare wissen schaft li che Wahrheit seyn,
2 )
die sich unt erdrücken Hesse ;
es müssen eig entlieh, die, sonderbar genug, sogenannten,
Unterdrück er m falls sie es aus Unv erst and unwissentlich versuchten, Dumm Näpfe, oder falls sie es wissentlich v ersuchten . Lügner heissen, denn ein drittes lässt sich nicht denken .
Getrost Hess ich es daher auf ein
Exoriare aliquis nostris ex ossibus ultor / ankommen, und .der scheint mirrun in E . Prof . Rosenthal su werden „ üebrigens besitze ich von mir selbst gefertigte vom Seehunde frische und. getroebnete Praeparate, in welchen Saugadern der Gekräs Drüsen tfeils mit rother Masse theils mit Quecksilber gefüllt, ohne eine n Uebergang in Venen erscheinen, — weiss also _gewiss, dass E. Rosenthal
vollkommen Recht hat .
Ich bitte
mich Ihrem Freunde bestens zu empfehlen . Es ist doch derselbe t re fliche Mann, von welchem wir die musterhaften Ichthyolo — gischen Darstellungen besitzen ?
Mit unveränderter Ergebenheit mich Ihrem ferneren gütigen Andenken empfehlend
Ihr
So emmerring,