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fallen, schreibe. Ich hüte mich soviel nur möglich mit meiner Rechnung zu kurz zu kommen; bettlen k nn ich doch aber such nicht gehen. Ich wünschte Sie waren Zeuge meiner gegenwärtigen Lage IS# ausser meinem Gehalte konnten mich ins Reine bringen, so wie auf d Fall dass ich Sie nicht erhielte, sie mir in kurzem eine doppelte Summe kosten konnten. Haben Sie noch einige Zärtlichkeit für Ihren Ihnen Freude zu machen sich mit allen Kräften bemühend Sohn, so * erfüllen Sie seine Bitte zu der er sich um Sie nicht in grossre Unkosten zu versezzen gezwungen siehet.

Theuerstei* Vater dero ehrfurchtsvollster Sohn S. T. Soemmerring.

Fenn ich diese Unters"üzzung nebst meinem Gehalte aus Ihrer ausserordentlichen Güte gegen Ostern erhalte, so hatte ich Gelegenheit die vielleicht vecent werdende Stelle eines Prosectors (weil den Jez'ge vielleicht als Pe£ I - Regimentschirurgus nach Amerika gehet.) zu erhalten; denn ohne mich zu rühmen; so habe "ich d Prof der Anatomie sehr zum Freunde, und er konnte mich fast nicht übergehen, indem ich das besondere Glück habe, von ihm allen Praparanten vorgezogen zu werden und er mich euch - ich weiss nicht soll ich sagen zu meiner Beschämung od zur Anfeuerung verschiedne- mal öffentlich gelobt hat. Hiervon ist die ganze Zahl der Zuhörer, die grösste Anzahl der hier studirenden fciedeciner Zeuge. Es hat mir diess Lob ebensosehr aber euch auf der andern Seite Hess und Neid zugezogen. Erhalte ich mich nicht also so ist mein Credit auch dahin, und mit ihm eine nicht geringe Aussicht zu einem ausserordentlichen Glücke. - Ich bin Jederzeit in meinem Leben sehr glücklich gewesen; und ebenso glücklich auch in der Fremde. Diess da.nke ich Dir Güthigster Gott, der Du das Herz meines Vaterslenken kennst nicht durch Versagung einer Güte (die ihm vielleicht leichter zu erfüllen ist als ich mir vorstellen kann ) mir di~' Erlangung ein = s Glücks zu vereitlen, zu dem Du mir so­viel Hoffnung durch die angenehmsten Aussichten machest, d 5. Jan erhielt ich Ihren Brief als Einschluss v.

Praetor.