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Der zweite Beim eenkenbergers, der spätere Mediziner

Dr. Johann Hartmann Gonckenberg, war 1663 zweiter Bürgermeister in Iriedbcrg* l6b8 ließ er sieh in Frankfurt nieder und wurde dami^pe^BegrUnder der rrankfurter Linie der Xeuckenbergs. . us erster rhe hatte er 3 Kinder, die alle Kindeaalter vorstarben

Aus seiner weiten Ehe mit Anna Margarete K^mmbager gingen fünf Kinder hervor. Der älteste, Heinrich Christian, wurde Jurist, ww

war 1733 Kegierungsrat und ordentlicher Professor in Gießen*

17^5 folgte er einem auf als ka'-eerl* Mnd königl* Reichshofrat nach tien, wo er 1751 in den Keichsfreiherrenstand erhoben wurdQ

Der 2* Sohn, dar spätere Br * J hann Christian Senckenberg, ist

der berühmteste hanensträger dieser Familie* Da. ihm aus seinen ß Chen, keine Nachkommenschaft herangewachsen war, vermachte er sein Mab und Gut seiner Vaterstadt frankfurt/M* 17^3 gründete er eine tiftung, die aus einem wissenschaftlichen urd einem mild­tätigen Teil bestand. 2/3 waren für Wissenschaft!* Zwecke vorge-l sehen und so entstanden ein anatomisches Institut, ein botani­scher Garten, ein chemisches Laboratorium und eine Fachbiblio­thek mit Yortragsrhumen* das ßürgerhospital diente der Allge­meinheit; auf diesen Bau verunglückte er tödlich* D.'e Nachwelt bewahrt sein Andenken im Senckonberg-MuseAm, in der Senckenber- gischon Bibliothek, die jetzt beide zur Man-Planck-Cesellschaft gehören, ferner in der Genc-kcnborgischen Naturforsehenden Gesellschaft, die 1817 begründet wurde.

Über die ß jüngeren Geschwister des Stifters sei nur kurz er­wähnt, daß der eine Bruder mit ßO Rahren als Apotheker in London