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Gottesdienst in dar Hauptkirche Troppaus verboten. Die Bürger­schaft widersetzte eich; daraufhin wurde Troppau die Acht er­klärt. Gegen die protestantischen Bürger wurden Truppen einge­setzt und am 30. Juli 1626 erorbeyte Wallenstein die rehilie- rende Stadt nach kurzer Belagerung* Woraufhin begann die zwangsweise Re.katholisierung ihrer Bürger. Diejenigen, die sich widorsetzton und evangelisch blieben, aurdoo aasgewiesen oder verliehen unter den Druck d^r Verhältnisse von sich aus die Stadt*

Zu den Familien, die Troppau verließen oder verlassen mußten, gehörten auch die überzeugt evangelischen Senkenbergers. Von da an gab es die Familie Senkenberger in Troppau. nicht mehr.

Einige Jahre vor dem Ende das ßü-jknri&en Krieges findet sich Johannes Senckenberger .n Fxiedberg in der Hetterau. Die Frage, warum die Senckenbergers nicht in dem Troppau viel näher gelegenen evangelischen Tran en blieben, läßt sich nickt beant­worten. Aber es scheinen schon langer zurückliegende konfessi­onelle Beziehungen zwischen Frankfurt uni der Jetteraub einer­seits und Böhmen andererseits bestanden zu haben. Zu Böhmen muß man in diesem Falle auch Mähren und Tcklesion hinzurechnen, also #as was man heute die ßudetenländor nennt. Schon 1476 gibt es in Friedberg viele Böhmen, deretwegen das Interdikt über die Stsdt verhängt wurde.

Wann Senkenberger nach Friedberg kan, ist bisher nicht bekannt geworden. Im Verzeichnis der Neubörger von 1641 - ist er nicht erwähnt. Dieses Verze chnis ist jedoch nach den Angaben des Stadtarchivs damals nicht lückenlos geführt worden. Das wird schon dadurch bestätigt, daß wir aus dem Trauungaver-