pcndekel, wo gerade die Nasse eine der Hauptursachen der chemischen Wirkungen wird, die man erhält. Der Erfinder versichert. Maschinen seiner Komposition zu haben, die jezt bereits seit mehreren Jahren ununterbrochen im Gang sind. Herr Zamboni räth, sich der Erhaltung der immerwährenden Bewegung dadurch zu versichern, dafs man ihren Gang nicht zu sehr beschleunige, sorgend, dafs die Pfeiler durch zu schnelle Berührung der Nadel nicht die nöthige Zeit gewönnen, den mittels jeder Berührung entstehenden Abgang an Elektrizität wieder zu ersetzen. Gerade um den Abgang an Elektrizität, folglich an anziehender und abstos- sender Kraft, zu vermindern, hat der Erfinder es nöthig erachtet, den Zusammenhang des Rings der Nadel (Fig. 1. A.) mit ihrem übrigen Theile durch die gläsernen Röhre cc. zu unterbrechen.
Man bringt beliebig gröfsere Langsamkeit in die Bewegung der Nadel, wenn man das Gewicht ihres unteren Theils etwas vermindert, (welches am leichtesten durch das Hinaufziehen des halben Mondes, Fig. I. x. geschieht,) oder die Nadel überhaupt leichter macht, oder die Säulen um etwas mehr als % Zoll auseinander stellt. Giebt man der Nadel die horizontale Lage~ Tier' Magnetnadel, so geht die Bewegung äusserst, langsam vor sich.
Das Genie des Erfinders und seine so grofse Liebe für die physikalischen Wissenschaften sind Bürgen dafür, dafs er unermüdlich seine Forschungen fortsetzen werde, über einen Gegenstand, der in der Folge den Mechaniker nicht weniger interessiren dürfte, als den Physiker. *)
Wie viel Geheimnifsvolles liegt noch in den Haupt-Agenzien der Natur, unj^r welchen jeder mit Herrn Zamboni der elektrischen Materie eine vorzügliche Stelle einräumen wird.
*) Nach den neuesten Nachrichten, die der Verfasser so eben von Herrn Zamboni erhält, beschäftigt sich derselbe in diesem Augenblick mit der Verfertigung einer nach den Resultaten des immerwährenden Elektromotors zu konstruirenden Uhr, sodann mit einem Apparate, wo jede Berührung zwischen der Nadel und einer von beiden Säulen durch einen le- Jäendigen elektrischen Funken bezeichnet säyn ward, so zwar, dafs man bei eigner Berührung die Wirkung eines starken elektrischen Schlags verspürt.