B. Besonder e N o ti zen

über den Zambo nischen immerwährenden Elektromotor«*)

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n den auf die obgedachte Art aus 2000 Papierscheibchen zusammenge­setzten Pfeilern (m. vergl. Fig. VI.) sind der JZink der versilberten Ober­fläche eines jeden, und das Magnesium Oxyd der Kehrseite, die sich gegen­seitig berühren, heterogene Elektrizitäts-Leiter. Nach bekannten galvani­schen Gesetzen scheidet sich dadurch die Elektrizität auf eben die Weise aus, wie es durch die Zink - und Kupfer-Platten in den Pfeilern oder Säulen der gewöhnlichen Zusammensetzung geschieht. Herr Zamboni hat sich durch wiederholt angestellte Versuche überzeugt, dafs das Papier in die­ser Lage durch seinen bleibend hydrometrischen Zustand^ besonders wenn es nur etwas mit Lack bestrichen ist auch ganz an der Sonne getrocknet, nie aufhört, ein Elektrizitäts-Leiter zu seyn. Es häuft sich demnach in den Zambonischen Säulen, wie in den Voltaischen, die Elektrizität, und sie vermehrt sich in jenen nach Masgabe der vermehrten Scheibchen, wie in dieser nach Masgabe der vermehrten Blättchen. Indefs findet ein bedeu­tender Unterschied darin statt, dafs in den Voltaischen Säulen der elektri­sche Strom bald, nach dem man auch mit nur wenigen Plättchen und genetz­ten Pappdeckeln zu bauen angefangen hat, auf sehr kräftige und schnelle Weise merkbar wird, während man in den Zambonischen eine ähnliche Wir­kung erst dann verspürt, wenn man die Zahl der 2000 Papierscheibchen erfüllt hat. Hierzu kommt, dafs in der Voltaischen Säule der elektrische Strom mit dem Trocknen der Pappdeckel plötzlich aufhört, während er in

*) Herr Abbe Joseph Zamboni (Professor der Physik an dem Lyceum zu Verona) nennt seine Pfeiler pile a secco