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Vorwort.
^re hohe Wichtigkeit, ja das Unerläßliche des Studiums der vergleichenden Anatomie zur besseren Einsicht des Baues und der Verrichtung unseres Körpers und der dadurch begründeten vernünftigen Heilkunde; das hohe Interesse einer vergleichenden Betrachtung insbesondere des Auges, bei dessen Schöpfung die Natur unter allen anderen Organen die größte Mannigfaltigkeit entwickelte und es am höchsten individua- lisirte, so wie meine besondere Vorliebe für diesen Zweig der Naturwissenschaften, bestimmten mich zur Wahl dieses Gegenstandes für die Jnaugural-Dissertation.
Hiebei benützte ich ganz vorzüglich die Werke von Cuvier, Sommerring, Mekel, Kiefer und Treviranus.
Es wäre wohl unstreitig dem Zwecke gemäßer gewesen, sämmtliche Bildungen des Auges durch die ganze Reihe der Thiere zusammen zu fassen, denn dann erst wird das Auge in seinem Entstehen, seiner Entwicklung, Fortbildung und endlichen Vollendung im Menschen erschaulich. Ich hatte hiezu schon die nöthigen Daten gesammelt, allein Mangel an Muße bestimmten mich diese Arbeit einer späteren Zeit zu
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