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Göttingische gel. Anzeigen
im kindlichen, im mannbaren und im hohen Alter statt?
Wie verändert sich diese Substanz im Weingeist, wie beym Frieren, beym Austrocknen, bey der Fäulniß, bey der chemischen Zerlegung? Welches sind ihre Bestandtheile?
Welches ist die specisi'sche Schwere derselben?
Welche krankhafte Veränderungen hat man bey dieser Substanz wahrgenommen?
Wie ist der eigentliche Zusammenhang dieser markigen Substanz mit der grauen beschaffen?
Was mag der eigentliche Zweck, oder der sogenannte Nutzen dieser Substanz seyn?
Alles Fragen die Hr. Dr. G. liegen läßt.
Laien, ja selbst sogenannte Professoren der Anatomie, welche jedoch den wahren Geist dieser Wissenschaft nie erreichten, mögen diese Entfaltungsmanipulation anstaunen, sie mögen sich noch so sehr durch dieses ihnen glänzend scheinende Kunststückchen einer vermeintlichen Enthüllung der Geheimnisse des inneren Gehirnbaues blenden lassen, sie mögen sich einbilden zur Anschauung desselben gelangt zu seyn; wer den Bau des Gehirns wirklich hinreichend kennt, kann Hn. Dr. G. unmöglich beystimmen. Gewiß kein Brugmanns, kein Bonn, Monroe, Cooper, Cline,Jones, Baillie, kein John und Charles Bell, kein Portal, kein Scarpa, Mascagni, Caldani, kein Ebel, kein Wrißberg, weder Fischer zu Kiel noch zu Moskau, weder Ludwig, noch Tiedemann u.A. können ihm zugeben, daß eine solche Entfaltung zur näheren Kennt- niß des Gehirns auch nur das mindeste beytrage.
Den Hn. Dr. G. zurückzubringen darf man um so weniger sich träumen lassen, als er in Gegenwart Mehrerer laut erklärte: kein Gott würde ihn mehr von der Idee, daß dieß eine wahre
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