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Eleclrischer Telegraph von Sam. Thom. Soemmerring,
in München erfunden und am 28. Aug. 1809 der Akademie der Wissenschaften daselbst vorgezeigt. Siehe deren Denkschriften für 1809 u. 1810.
ABC D E
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A Voltaische Säule, deren Pole durch 2 Leitungsdrähte mit B 1 , dem Telegraphen des Schreibers, verbunden sind. B 2 die vordere und B 3 die obere Seite desselben. Bei B 2 stecken die mit beiden Polen der Säule durch Drähte verbundenen 2 Zäpfchen auf den durchlöcherten Stiften B 3 , welche zu den 24 einzeln isolirten zum Leitungsziel E verbundenen Drähten führen. In C 1 , dem Telegraphen des Empfängers, endigen diese in 24 Goldspitzen, welche in dem Boden des mit Wasser gefüllten Glastroges C 3 befestigt sind, an denen die sich entbindenden Gasströme die auf B 1 vom Schreiber bezeiclmeten Buchstaben dem Empfänger angeben. Soll der Wecker D den Empfänger aufmerksam machen, so steckt der Schreiber die 2 Zäpfchen bei B 1 auf die Stifte B und C, wodurch, wie C 3 zeigt, an den entsprechenden 2 Goldspitzen Gas entwickelt wird, welches den Löffel in die Höhe hebt, der am Ende eines gebogenen Hebels bei C 1 auf dem Glaskasten über B und C beweglich angebracht ist. Er kömmt dadurch in die bei C 1 punktirte Lage, das am andern Ende aufgesteckte Bleikügelchen fällt durch den Trichter auf die Schale des Weckers D und löst ihn aus, dass er zu schlagen anfängt.
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Senckenbergische Bibliothek Frankfurt a. Main
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